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Presseartikel Nachhaltigkeit / nachhaltige Entwicklung  2005
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WTO-Gipfel; Fischereisubventionen; globale Fischbestände; Überfischung, Dezimierung; Nachhaltigkeit

Frankfurter Rundschau
14.12.2005

GASTBEITRAG: Kleine Fischer in den Entwicklungsländern geraten immer tiefer in die Armut

Die Welthandelsorganisation (WTO), deren Ministerrat derzeit in Hongkong tagt, muss sich mit den dramatischen Folgen der Fischereisubventionen auseinandersetzen - verlangen die Autoren
Von KLAUS TÖPFER und JAMES LEAPE

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Klimaschutzpolitik; Nachhaltigkeit; Dow Jones Sustainability Index; deutsche Firmen

Frankfurter Rundschau
03.12.2005

BULLE UND BÄR: Kyoto-Aktien

Für den "Dow Jones Sustainability Index" (DJSI) werden weltweit 300 Aktiengesellschaften (AG) im Hinblick auf Nachhaltigkeit ausgewählt. Neun deutsche AG mussten den Index 2004 verlassen, vier 2005, drei wurden neu aufgenommen. Danach ist Deutschland jetzt nur noch mit 17 Firmen vertreten, während Frankreich sich auf 18 verbessern konnte. Japan bringt es gar auf 34.
Von UDO PERINA

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Erneuerbare Energien; Aktienindex ERIX; Geldanlage, Nachhaltigkeit; SAM, DJSI

die tageszeitung (taz)
03.12.2005

Neuer Index: ERIX

Im Oktober ging die französische Bank Société Générale (SG) mit einem Zertifikat auf den Markt, mit dem man schon ab rund 100 Euro in den neuen Index Erix investieren kann. Der European Renewable Energy Index (Erix) umfasst die Aktien von zehn Unternehmen mit Tätigkeitsschwerpunkten in den Energiebereichen Sonne, Wasser und Biomasse sowie Geothermie, Meeresenergie und Wasserkraft


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Energieforscher Rajendra Pachauri; fossile Energien; Kriege um Ressourcen; Lebensstil in Industrieländern

DIE ZEIT
01.12.2005

"Manchmal ergreift mich der Zorn"

Der indische Energieforscher Rajendra Pachauri über selbstzufriedene Industriestaaten, Kriege um Ressourcen und die romantische Idee, der Süden könne die ökologischen Fehler des Nordens vermeiden
Von Christiane Grefe (Interviewer)

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Klimawandel; Rückerversicherer; Nachhaltigkeit

die tageszeitung (taz)
30.11.2005

Klimaschutz freut Versicherungen
Finanzdienstleister entdeckten das Klimarisiko und setzen auf Nachhaltigkeit

Mit dem Emissionshandel entsteht für Banken, Börsen und Broker ein neuer Zukunftsmarkt. Immer öfter investieren auch institutionelle Anleger in nachhaltige Geldanlagen, z.B. 75 Mrd. Dollar in Produkte auf Basis des Dow-Jones-Nachhaltigkeitsindex DJSI.
Von HERMANNUS PFEIFFER

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Grundeinkommen; emotionale Produktivität; spiritueller Mehrwert; Glück, Zufriedenheit

die tageszeitung (taz)
24.11.2005

Glück statt Geld

Da nicht mehr genug Erwerbsarbeit für alle da ist, müssen wir einen erweiterten Begriff von Produktivität entwickeln. Nur so lässt sich wieder Wohlstand für alle schaffen
Von Geneviève Hesse

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Nachhaltigkeit; Konsum, Lebensstil; Globalisierung, Zulieferer; Wuppertal Institut - UNEP; Forschungszentrum CSCP

Frankfurter Rundschau
24.11.2005

HINTERGRUND: Auf der Suche nach den Nebenwirkungen der Globalisierung

Früher hieß der simple Slogan umweltbewegter Zeitgenossen: "Jute statt Plastik". Wer heute nachhaltig produzieren oder einkaufen will, muss ungleich mehr wissen. Die UN haben einen neuen Think-tank in Wuppertal beauftragt, das Thema zu beackern.
Von JOACHIM WILLE

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Großanleger; Carbon Disclosure Project (CDP); Klimawandel, Öko-Bilanz; Rückversicherer, Pensionsfonds

Frankfurter Rundschau
17.11.2005

Großanleger drohen Öko-Ignoranten
Zusammenschluss wichtiger Investoren brandmarkt Unternehmen, die Klimarisiken missachten oder verheimlichen

Große Fonds, Versicherungen und Banken bewegen an den Finanzmärkten hohe Summen. In welchen Unternehmen sie ihr Geld anlegen, machen sie nicht nur von der ökonomischen, sondern verstärkt von deren ökologischer Bilanz abhängig.
Von Susanne Bergius

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Koalitionsvertrag; Nachhaltigkeit, Generationengerechtigkeit; Energie, Klima, Bildung, Familie, Rente

DIE ZEIT
17.11.2005

Die Koalition der Zumutungen

Was leistet das Programm der Großen Koalition: Stellt es das Vertrauen in die Politik wieder her? Führt es Deutschland aus der Krise? Wahrt es die Balance zwischen Wachstum und Gerechtigkeit? ZEIT-Redakteure geben Antwort


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Mega-Staudämme; Missachtung ökologischer und sozialer Standards

World Wide Fund For Nature (WWF)
14.11.2005

WWF-Report: Weltweit missachten Dammbauten ökologische und soziale Standards.

Der Bau von Mega-Staudämmen richtet noch immer enorme soziale und ökologische Schäden an. Daran hat sich auch fünf Jahre nach den Empfehlungen der Welt-Kommission für Staudämme (WCD) nichts geändert, wie eine heute vorgelegte WWF-Studie nachweist. Die Umweltschützer kritisieren auch die Rolle der Bundesregierung.


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Ökologie; Ökosysteme, Kreisläufe, Gleichgewicht; Buchrezension

die tageszeitung (taz)
14.11.2005

Das Leben ist niemals stabil

Die Natur verfährt nicht nachhaltig, und sie lässt sich auch nicht berechnen: In einer bemerkenswerten Studie setzt der Biologe Hansjörg Küster dazu an, die Ökologie von normativen Vorstellungen über Kreisläufe oder Gleichgewichte zu befreien
Von CORD RIECHELMANN

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Überleben, Untergang von Gesellschaften; Raubbau, Übernutzung, Ökozid; Nachhaltigkeit

DIE ZEIT
10.11.2005

"Das geht auf keine Kuhhaut"

Sein neuer Bestseller "Kollaps" handelt von den Gründen, die Gesellschaften in den Untergang treiben. Ein Gespräch mit dem Pulitzer-Preisträger Jared Diamond über die Lehren aus der Historie und die Möglichkeiten, den drohenden Ökozid aufzuhalten
Von Urs Willmann (Interviewer)

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Ressourcen-Sparen; Projekt "Ökoprofit" NRW

die tageszeitung (taz)
09.11.2005

Verpester wird zum Saubermann

Unternehmen in Nordrhein-Westfalen wollen sparen: An Strom, Wasser und Abfall. Hilfe bietet das Projekt "Ökoprofit". Energiepreise und schlechtes Image motivieren viele Betriebe zum Mitmachen
Von GESA SCHÖLGENS

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Projekt "Ökoprofit" NRW

die tageszeitung (taz)
09.11.2005

Infobox: Das wird gespart

Ökoprofit ist ein Lizenzprojekt: Die Idee stammt aus Österreich. Die Lizenzen werden an interessierte Kommunen vergeben. In jedem Einzelprojekt schließen sich mehrere Unternehmen zusammen, besuchen Workshops und tauschen sich aus.


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China, Konjunktur; Grenzen des Wachstums; Ressourceneffizienz; Erneuerbare Energien; Nachhaltigkeit

Frankfurter Rundschau
09.11.2005

HINTERGRUND: Chinas Wachstum soll "grüner" werden

Chinas Wirtschaft läuft auf Hochtouren. Der Bauboom hält an, das Verkehrssystem wird erweitert, die Konsumlust der Mittelklasse ist ungebremst. Aber die Grenzen des Wachstums werden sichtbar.
Von MARKUS DUFNER

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globale Erwärmung; Klimarisiko, Kyoto-Protokoll; nachhaltige Investitionen

Frankfurter Rundschau
05.11.2005

Mit warmem Wetter Geld verdienen
Finanzdienstleister entdecken das Klimarisiko und setzen verstärkt auf nachhaltige Investitionen

Das Kyoto-Protokoll zwingt auch Finanzdienstleister zum Umdenken. Banken und Versicherungen rüsten auf Nachhaltigkeit um. Kritik kann da nicht ausbleiben.
Von Hermannus Pfeiffer

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Nachhaltigkeits; Wirtschaftsethik-Preis; Umweltmanagement; Vakuumspezialist Schmalz

Frankfurter Rundschau
03.11.2005

Preis für Nachhaltigkeit
Engagement des Mittelständlers Schmalz gewürdigt

Der Maschinenbauer Schmalz aus Glatten im Schwarzwald erhält den zum ersten Mal verliehenen "Preis für Wirtschaftsethik". Ausgezeichnet wird der Mittelständler für sein "überaus vielseitiges soziales und ökologisches Engagement".


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nachhaltige Politik; umweltschädliche Subventionen; Koalitionsverhandlung

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
01.11.2005

Umwelt-, Natur- und Klimaschutz zu Kernthemen des Koalitionsvertrages machen

Die Umweltverbände Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Naturschutzbund Deutschland (NABU), Greenpeace und World Wide Fund for Nature (WWF) haben Union und SPD aufgefordert, in ihren Koalitionsvertrag keine auf Kosten des Umwelt- und Naturschutzes gehenden Kompromisse aufzunehmen. Die Verbände begrüßten, dass am Erneuerbare-Energien-Gesetz festgehalten werden solle. Die vereinbarte Abschaffung der Eigenheimzulage sei ebenfalls ein Schritt in die richtige Richtung. Weitere umweltschädliche Subventionen müssten abgebaut und Energie-Effizienzprogramme beschlossen werden.


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Weltbevölkerung; Generationengerechtigkeit; Grenzen des Konsums; verknappende Ressourcen; Nachhaltigkeit

Frankfurter Rundschau
29.10.2005

Die Grenzen der Freiheit

Individuelle Autonomie muss in ihren Wirkungen auf die Weltbevölkerung und künftige Generationen gedacht werden
Von FELIX EKARDT

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Klimaschutzprogramm; unökologische Subventionen; 100-Tage-Pflichtenheft

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
27.10.2005

Unökologische Subventionen abschaffen, ein Programm zum Klimaschutz auflegen, die Agrarwende weiterführen, Naturschutzflächen sichern
BUND legt "100-Tage-Pflichtenheft" für neue Regierung vor

Der BUND fordert in seinem "100-Tage-Pflichtenheft" die CDU/CSU-SPD-Koalition auf, sich den Herausforderungen beim Klima-, Natur- und Tierschutz zu stellen. "Die neuen Minister dürfen sich nicht verzetteln, zu viel Zeit ist schon verloren. Die Abschaffung ökologisch nachteiliger Subventionen, die energiesparende Gebäudesanierung und die Fortführung der Agrarreform sind wichtige Aufgaben für Steinbrück, Gabriel und Seehofer. Wenn sie ihre Regierungsfähigkeit unter Beweis stellen wollen, dann müssen sie in diesen Bereichen schnell handeln", sagte die BUND-Vorsitzende Angelika Zahrnt.


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Klimawandel; Schadensanstieg; Versicherer; nachhaltiger Klimaschutz

Frankfurter Rundschau
22.10.2005

UMWELTPOLITIK: Versicherer dringen auf mehr Klimaschutz

Deutschlands Versicherer warnen, dass sie irgendwann keinen ausreichenden Versicherungsschutz mehr anbieten können, falls sich der Klimawandel fortsetzt. Sie fordern deshalb die Bundesregierung auf, sich einer nachhaltigen Klimapolitik zu verpflichten.


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China; Wachstum, Umweltschäden; Vize-Umweltminister Pan Yue

DIE ZEIT
20.10.2005

"China muss grüner werden"

Die Wirtschaft wächst mit atemberaubendem Tempo und ohne Rücksicht auf die Natur. Pan Yue, Vize-Umweltminister des Landes, schlägt Alarm. Ein ZEIT-Gespräch
Von Fritz Vorholz (Interviewer)

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Wissenschaft, Verantwortung; Potsdamer Manifest; Nachhaltigkeit

Frankfurter Rundschau
14.10.2005

Wir müssen lernen, neu zu denken
Das materialistische Weltbild der klassischen Physik trägt nicht mehr / Auszüge aus dem Potsdamer Manifest (http://vdw-ev.de/manifest)

Die materiellen Rahmenbedingungen und die Verfügbarkeit von begrenzten Quellen und Senken der irdischen Natur, wie deren Regenerationszyklen bestimmen wesentlich die Gemeinschaftsgüter. Deshalb hat die ökologische Grundlage der Erde räumlich wie zeitlich Gemeinschaftscharakter. Sie darf nicht weiter zentralisiert verwaltet und nicht monopolisiert werden, weder privat noch staatlich, noch überstaatlich.


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Subventionen; ökonomisch/ökologisch kontraproduktiv; dänisches Institut für Umweltbewertung

die tageszeitung (taz)
07.10.2005

Subventionen als Umweltkiller.
Studie: Staatliche Förderung bewirkt oft das Gegenteil von dem, was sie beabsichtigt

Weltweit subventionieren Regierungen Land- und Forstwirtschaft, Fischerei, Energie- und Transportsektor mit rund 800 Milliarden Euro jährlich, wovon 2/3 direkt schädlich sind für Volkswirtschaft und Umwelt.
Von REINHARD WOLFF

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Ökologisches Wirtschaften; IÖW-Zeitschrift; Nachhaltigkeitsforschung

Frankfurter Rundschau
27.09.2005

ZEITSCHRIFTEN-RUNDSCHAU
Das ökologische Gewissen in neuer Optik

Ökologisches Wirtschaften (Jahrgang 3/05), wird vierteljährlich vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) und Vereinigung für ökologische Wirtschaftsforschung (VÖW) herausgegeben
Von HERMANNUS PFEIFFER

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Welttourismustag; nachhaltiger Tourismus; Lastovo-Pilotprojekt

World Wide Fund For Nature (WWF)
26.09.2005

WWF und Reiseveranstalter starten Pilotprojekt am Mittelmeer

WWF und die in der "Tour Operators´ Initiative" (TOI) zusammengeschlossenen internationalen Reiseveranstalter starten auf der kroatischen Insel Lastovo ein Pilotprojekt für nachhaltigen Tourismus. "Zum ersten Mal arbeiten in der Mittelmeerregion Naturschützer, Tourismusindustrie und Bevölkerung Hand in Hand", erklärte Birgit Weerts vom WWF anlässlich des Welttourismustages der Vereinten Nationen am 27. September. Lastovo gehört zu den Dalmatinischen Inseln und gilt als ein ökologisches Juwel des Mittelmeers.


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Sozial- u. Umweltstandards; OECD-Leitsätze für Unternehmen; Beschwerden, keine Sanktionen; NGO-Kritik; Kinderarbeit

Frankfurter Rundschau
23.09.2005

Menschenrechtler kritisieren OECD-Leitsätze
Richtlinien für verantwortungsvolles Wirtschaften wirken kaum / Keine Sanktionen vorgesehen

Die Organisation für Zusammenarbeit und Entwicklung formulierte vor fünf Jahren Verhaltensleitsätze für Unternehmer. Sie haben jedoch keine Sanktionen zu befürchten, wenn sie sich nicht daran halten.
Von Knut Henkel

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Drogen-Prävention; Aufklärungsaktionen; Evaluierung; mangelnde Nachhaltigkeit

DIE ZEIT
22.09.2005

Lauter unerhörte Kampagnen

Aufklärungsaktionen gegen Drogen, Aids oder Suizid verpuffen erschreckend oft, manche wirken sogar kontraproduktiv
Von Jochen Paulus

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Nachhaltigkeitsindex; Dow Jones Sustainability Inde; deutsche Firmen

Frankfurter Rundschau
19.09.2005

Konzerne büßen Gütesiegel ein
Bei Nachhaltigkeit sehen deutsche Firmen schlecht aus

Erneut sind deutsche Unternehmen aus dem weltweit wichtigsten Index für Nachhaltigkeit verwiesen worden. Im Dow Jones Sustainability Index (DJSI), einem Orientierungsrahmen für Anleger, die mit gutem Gewissen investieren wollen, sind von heute an nur noch 17 hiesige Konzerne vertreten.


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Entwicklungspolitik; Millenniumsziele; 0,7 % Ziel, nachhaltige Entwicklung

DIE ZEIT
15.09.2005

"Geld allein hilft nicht"
Franz Nuscheler über die "uneinlösbaren Versprechen" der Entwicklungspolitik

Franz Nuscheler ist Direktor des Instituts für Entwicklung und Frieden (Inef) in Duisburg. Der 67-jährige Politikwissenschaftler hat in Lateinamerika, Asien und Afrika geforscht und gilt als einer der profiliertesten deutschen Entwicklungsexperten.


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=> | Millenniumsziele | Nachhaltigkeit |
 
Umweltpolitik; Bilanz Rot-Grün; Atomausstieg, ökologische Steuerreform, Emissionshandel; DUX, Nachhaltigkeit

DIE ZEIT
15.09.2005

Die historische Chance

Atomausstieg, Windkraft, Dosenpfand: Warum Jürgen Trittin ein erfolgreicher Umweltminister war - und trotzdem eine bescheidene Bilanz abliefert
Von Fritz Vorholz

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=> | Atomenergie | Emissionshandel | Nachhaltigkeit | Ökosteuer |
 
Nachhaltigkeitsrat; Programm BRIGCS+G; Armutsbekämpfung; Kapitalstock Natur; UNEP-Chef Töpfer

die tageszeitung (taz)
07.09.2005

Pfennigweise klug, talerweise dumm

Klaus Töpfer, Chef des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, fordert auf dem Jahreskongress des Rates für Nachhaltige Entwicklung weitere Investitionen in den Kapitalstock Natur. Sonst sei auch der Kampf gegen die Armut nicht zu gewinnen
Von NICK REIMER

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Gender-Politik; Bundestagswahl 2005, Wahlprüfsteine

genanet - Leitstelle Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit
06.09.2005

Wahlprüfsteine zu Umweltschutz, Geschlechtergerechtigkeit und einer nachhaltige Entwicklung

Im aktuellen Wahlkampf werden Themen wie Steuern und Arbeitslosigkeit heftig diskutiert - Umweltschutz, Geschlechtergerechtigkeit und eine nachhaltige Entwicklung nahezu nicht. Anlässlich der Wahl hatte genanet daher 9 Wahlprüfsteine zu diesen Themen erstellt . Inzwischen liegen die Antworten der Parteien vor, sie sind vollständig im Internet zu finden


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Wahlen, Vertrauensverlust; Wachstumskritik; Grundsicherung; Kosmopolitismus

Frankfurter Rundschau
03.09.2005

Blind für die Wirklichkeit.
Die Parteien predigen alle dasselbe: Wachstum, Wachstum, Wachstum - gefragt ist Europa und Kosmopolitismus statt eines Nationalismus der Not

Wir stehen vor einer Ich-weiß-nicht-was-soll-ich-wählen-Wahl. Das Vertrauen in die Gestaltungsmacht der Politik ist verloren gegangen. Auch die vertrauten Begriffe und Denkmuster greifen nicht mehr, um unsere Lage zu verstehen.
Von ULRICH BECK (Direktor des Soz. Instituts der Uni. München)

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Millenniumsziele; UN-Bilanzgipfel; Stellungnahme des Nachhaltigkeitsrats

Rat für Nachhaltige Entwicklung
01.09.2005

Nachhaltigkeitsrat sieht UN-Millenniumsziele in Gefahr

In einer Stellungnahme zu den Millenniumszielen anlässlich der UN-Generalversammlung im September befürchtet der Nachhaltigkeitsrat eine Legitimationskrise der Entwicklungszusammenarbeit und der Handlungsfähigkeit der UN, falls kein glaubwürdiger Weg zur Umsetzung der Millenniumsziele eingeschlagen werde.


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=> | Millenniumsziele | Nachhaltigkeit |
 
Nachhaltigkeitspolitik; Bundestagswahl; Forderungen der Umweltverbände

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
01.09.2005

Nach der Wahl: Neustart in der Umweltpolitik notwendig

Die Umweltverbände DNR, BUND, NABU, Greenpeace und WWF haben die Fortführung der "in Teilen erfolgreichen" deutschen Umweltpolitik gefordert. Bisher Erreichtes dürfe nicht zurückgenommen werden. Beim Umwelt- und Naturschutz sei im Gegenteil ein Neustart erforderlich. Der Atomausstieg müsse beschleunigt und der Ausstoß von Klimagasen entschieden reduziert werden. Bis Mitte diesen Jahrhunderts sollten die Erneuerbaren Energien die Hälfte des Strombedarfs in Deutschland decken. Nicht aufgegeben werden dürfe das Ziel, bis 2010 ein Fünftel der landwirtschaftlichen Fläche ökologisch zu bewirtschaften.


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Artenschutz, Tierschutz; nachhaltige Nutzung vs. Übernutzung

Bundesamt für Naturschutz
25.08.2005

Nachhaltige Nutzung: eine neue Vision für den Schutz der Tierwelt
• Internationales Ziel: Tierarten langfristig nutzen, ohne ihnen zu schaden
• BfN gibt Impulse für modernen Naturschutz

Jagd, Fischerei, Naturtourismus und die Haltung oder das Sammeln von Tieren - dies alles sind Formen der direkten Nutzung wild lebender Tiere. Wenn die Biologie der Arten und die Größe ihrer Bestände es erlauben, kann die Nutzung für die Tiere unschädlich sein. Die Gefahr liegt aber in einer Übernutzung, die zum Aussterben der Bestände führen kann. Dann sind die Tiere und die mit ihrer Nutzung verbundenen Einnahmequellen verloren. Das Bundesamt für Naturschutz (BfN) will für ein Gleichgewicht zwischen Schutz und Nutzung wild lebender Tiere sorgen.


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nachhaltiges Wirtschaftswachstum; Zukunftsstrategie; demografischer Wandel; Wegweiser Nachhaltigkeit

die tageszeitung (taz)
11.08.2005

Rot-Grün lobt Zukunftsstrategie
Die Bundesregierung sieht sich als Garanten für umweltschonendes Wachstum

Mit dem "Wegweiser Nachhaltigkeit 2005" bilanziert die Bundesregierung ihre Nachhaltigkeitspolitik und formuliert Ziele für die Zukunft, z.B. in der "Kraftstoffstrategie": erst Effizienzsteigerung, dann Biokraftstoffe, langfristig Wasserstoffautos. Einen hohen Stellenwert hat im "Wegweiser" u.a. auch der demografische Wandel und seine Konsequenzen für eine nachhaltige Entwicklung
Von BERNHARD PÖTTER

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Nationale Nachhaltigkeitsstrategie; Wegweiser Nachhaltigkeit 2005

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
10.08.2005

Umweltverbände: Neue Regierung muss an Zielen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie festhalten

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), der Deutsche Naturschutzring (DNR) und der Naturschutzbund (NABU) haben die Parteien aufgefordert, auch künftig an den Zielen der Nationalen Nachhaltigkeitsstrategie festzuhalten. Darin ist u.a. festgelegt, bis 2020 den Anteil erneuerbarer Energien an der Stromerzeugung auf 20 Prozent zu steigern und den Flächenverbrauch auf 30 Hektar pro Tag zu verringern. Den heute von der Bundesregierung verabschiedeten "Wegweiser Nachhaltigkeit 2005", der zur Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie beitragen soll, sehen die Verbände als positiven Zwischenschritt zur Erreichung dieser Ziele.


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Atomkraftwerke; Laufzeitverlängerung; Grundlast; Energieeffizienz; nachhaltige Energieversorgung; Energiemix

Frankfurter Rundschau
06.08.2005

Gegen den Wind
Atommeiler und Kraftwerke mit erneuerbarer Energie passen nicht zueinander

Gegen eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke spricht u.a. ihre Betriebsweise: als Grundlast-Kraftwerke können sie sich nicht flexibel an das schwankende Stromaufkommen aus Erneuerbaren Energien anpassen, sie passen also nicht zu einem nachhaltigen Energieversorgungssystem, so ein zentrales Argument des Autors.
Von MARCEL KRÄMER (Geschäftsführer des Zentrums für Windenergieforschung der Universitäten Oldenburg und

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=> | Atomausstieg | Energieeffizienz | Nachhaltigkeit |
 
Naturfreundebewegung; Geschichte seit 100 Jahren; Nachhaltigkeit, Agenda 21; Brandt, Brundtland

DIE ZEIT
04.08.2005

100 Jahre Rotgrün

Bei den deutschen Naturfreunden, deren Verband am 4. August 1905 in Schwabing gegründet wurde, streiten bis heute Ökos und Sozis Seit an Seit.
Von Ulrich Grober

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=> | Nachhaltigkeit | Natur & Umwelt |
 
Indien, Monsun; Regenwasserernte; nachhaltige Bewässerungssysteme; Chouka-System

DIE ZEIT
04.08.2005

Regenernte in Indien

Bauern und Hirten erinnern sich an lange vergessene Methoden der Bewässerung
Von Christiane Grefe

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=> | Nachhaltigkeit | Wasser |
 
Sudan, Hilfsgelder; Nil-Staudammprojekt; Merowe-Kraftwerk; Umsiedlungskolonie El Multaga

Frankfurter Rundschau
03.08.2005

GASTBEITRAG: In die Wüste geschickt - Staudammprojekt in Sudan löst Proteste aus

Nach dem Ende des Bürgerkriegs in Sudan fließen Milliarden an Hilfsgeldern und Investitionen ins Land. Ein Staudammprojekt zeigt, dass dabei die Interessen der Betroffenen auf dem Spiel stehen.
Von PETER BOSSHARD

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=> | Nachhaltigkeit | Wasser |
 
Afrika, Hunger; Teufelskreis der Nothilfe; nachhaltige Hilfe

Frankfurter Rundschau
01.08.2005

ANALYSE: Münze rein, Hunger raus - das funktioniert nicht

Nothilfe ist das letzte Mittel, wenn alle und alles versagt haben. Künftigen Hunger verhindern kann sie nicht. Auch ein Batzen Geld schafft allein die Not nicht aus der Welt.
Von BRIGITTE KOLS

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Wachstumskritik; Überflussgesellschaft; Grundeinkommen, Bürgergeld; Erwerbsarbeit

Frankfurter Rundschau
26.07.2005

Entscheidend ist, was wächst
Produktionssteigerung bringt Arbeitsplätze, garantiert Wohlstand und sichert den Platz im internationalen Wettbewerb

Haben wir alle von allem genug? In jüngster Zeit mehrt sich die Zahl der Autoren, die diese Frage mit Ja beantworten. Albrecht Müller widerspricht ihnen. In Anbetracht wachsender Armut, findet er die pauschale Analyse, wir lebten in einer Überflussgesellschaft, arrogant. Er setzt auf Erwerbsarbeit und Wachstum.
Von Albrecht Müller

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Erfurter Sozialforum; Selbstbeschränkung; Subsistenz; nachhaltige Lebensstile

die tageszeitung (taz)
23.07.2005

Reichtum macht ein wenig unglücklich

Erfurter Sozialforum debattiert, wie sich "anders besser leben" lässt. Eine Lösung: freiwillige Selbstbeschränkung
Von FELIX LEE

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Artensterben; Teufelskralle; indigene San; nachhaltige Nutzung von Heilpflanzen

Frankfurter Rundschau
20.07.2005

VOM AUSSTERBEN BEDROHT: Teufelskralle
Eine Wurzel, die teuflisch gut gegen Rheuma hilft

Einst als widerborstiges Unkraut verschrien, avancierte die Pflanze zu einem gefragten natürlichen Rohstoff. Ein Teil der indigenen San bezieht sein Haupteinkommen aus der Sammlung und dem Verkauf von Teufelskrallenwurzeln.


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Nachhaltigkeit; Buchkritik

Frankfurter Rundschau
19.07.2005

BUCHKRITIK: Nachhaltig ohne Dogma

Marco Bülow: Generation Zukunft. Ein Plädoyer für verantwortungsbewusstes Handeln, Riemann Verlag, München 2004, 290 Seiten, 18 Euro.
Von ACHIM TRUGER

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Wachstumskritik; Rohstoffverknappung; globaler Verteilungskampf; Nachhaltigkeit

Frankfurter Rundschau
29.06.2005

"Es gibt Warnzeichen"
Ex-Minister Hauff: Globaler Verteilungskampf droht

Unbegrenztes Wirtschaftswachstum führt nach Ansicht von Volker Hauff in eine Sackgasse. Der Vorsitzende des Rates für Nachhaltige Entwicklung plädiert dafür, dass sich Wachstum an den Menschen und der Natur orientiert.
Von Volker Hauff

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Klimaschutz; Projekt "Klimaneutral"; Neckermann

Frankfurter Rundschau
25.06.2005

Neckermann. Klimafreundlich bestellen:
Der Neckermann-Versand startet 2 Pilotprojekte unter dem Stichwort "klimaneutral".

1) Auslieferung des neuen Herbst-/Winter-Hauptkatalogs
2) Haushaltsgerät mit klimaneutralem Betrieb
Für beide Projekte bilanziert Neckermann den CO2-Emissionen über den gesamten Produktzyklus und neutralisiert sie über Klimaschutzprojekte.


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Entwicklung; Sicherheit; Terrorismus

Frankfurter Rundschau
25.06.2005

Entwicklung und Sicherheit sind verknüpft

UN-Generalsekretär Annan: Terrorismus lässt sich nicht bekämpfen, ohne gegen Armut und Krankheit vorzugehen
Von KOFI ANNAN

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nachhaltiges Wirtschaften; Nachhaltigkeitsanalysen; Kriterieninflation; Schlüsselfaktoren

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

Aufs Wichtige beschränken
Nachhaltiges Wirtschaften von Unternehmen könnte auch anhand einiger weniger Kriterien beurteilt werden

Schier unübersichtlich ist die Zahl der Kriterien, mit denen Analysten messen, ob Unternehmen ökologisch und sozial verantwortlich wirtschaften. Die Schweizer Bank Pictet schlägt dagegen eine Beschränkung auf branchenspezifische Schlüsselfaktoren vor, um bisher aufwändige Nachhaltigkeitsanalysen zu vereinfachen
Von SUSANNE BERGIUS

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nachhaltige Textilien; Textil-Siegel

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

TEXTILIEN: Vertrauen ins Shirt

Der Öko-Tex-Standard 100 (seit 1992)garantiert zwar ein gesundheitlich unbedenkliches, schadstofffreies Produkt, sagt aber nichts über die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Bedingungen aus, unter denen die Waren erzeugt wurde. Diese Kriterien umfasst dagegen das derzeit anspruchsvollste Zertifikat "Naturtextil"


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nachhaltige Holzprodukte; FSC-Siegel, PEFS-Siegel

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

HOLZ: Guter Stiel. FSC-Siegel

Das Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) wurde 1993 als Folge der Weltkonferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio von Umweltorganisationen, umweltbewussten Waldbesitzern, aber auch Verbänden der Holzwirtschaft sowie Gewerkschaften gegründet. Mittels strenger Kriterien soll eine nachhaltige (d.h. umweltgerechte, sozialverträgliche und wirtschaftlich tragfähige) Bewirtschaftung der Wälder dieser Erde erzielt werden.


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nachhaltiger Konsum; Agrarwende; Bio-Siegel

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

LEBENSMITTEL: Zeichen der Agrarwende

Das von Verbraucherministerin Renate Künast eingeführte Bio-Siegel pappt inzwischen auf mehr als 28000 Produkten von rund 1300 Unternehmen. Die Öko-Kennzeichenverordnung sieht eine kostenlose Anzeigepflicht bei der Informationsstelle Bio-Siegel vor. Sie soll die einheitliche Verwendung des Siegels garantieren und das Vorgehen bei eventuellen Verstößen ermöglichen


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nachhaltiger Konsum; Regionalmarken

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

REGIONALES: Produkt der kurzen Wege

Regionalmarken stehen hoch im Kurs: Um die vier Dutzend gibt es in Deutschland, und sie sollen dem Verbraucher signalisieren, dass er ein Produkt der kurzen Wege, ein Produkt aus der Heimat in Händen hält, das nach bestimmten Qualitätsvorgaben erzeugt wurde. Doch es kommt aufs Detail an, die Siegel halten nicht immer, was sie versprechen. Zumal nur drei der Regionalmarken überhaupt von der EU notifiziert sind.


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Fairer Handel; Teppich-Handel; Rugmark-Siegel

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

TEPPICHE: Saubere Läufer

Rugmark gibt es seit 1995. Es ist ein Zusammenschluss von Produzenten, Teppichhändlern und Hilfsorganisationen, die sich dem Kampf gegen die Kinderarbeit im Teppichhandel verschrieben haben.


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Nachhaltiger Konsum; Siegel, Label, Öko-Zeichen

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

Rätselraten vor dem Regal
Siegel, Label, Öko-Zeichen - was sie bedeuten und garantieren, ist vielen Verbrauchern unklar

Ob beim Einkauf von Mangos, Teppichen, Blumen, Fleisch oder T-Shirts - der Blick auf Siegel und Label lohnt sich für Verbraucher. Längst nicht überall, wo Bio drauf steht, ist auch Bio drin, warnen Verbraucherschützer.


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Fairer Handel; Flower Label Program; FLP-Siegel

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

BLUMEN: Keine Blütenträume

So manche Blume wird in fernen Ländern unter sozial und ökologisch bedenklichen Umständen produziert und dann klimaschädlich über Tausende von Kilometern transportiert. FIAN, eine internationale Menschenrechtsorganisation, die sich für das Recht auf Nahrung einsetzt, will auf diese Probleme aufmerksam machen - und hat ein eigenes Blumensiegel entwickelt: das Flower Label Program (FLP).


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Fairer Handel; TransFair-Siegel

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

VON KAFFEE BIS FUSSBALL: Ohne bitteren Beigeschmack

Der gemeinnützige Verein "Transfer" ist selbst weder Produzent noch Händler - sondern eine Siegelinitiative. Sie wird von rund 40 kirchlichen, sozialen und entwicklungspolitischen Organisationen getragen und startete ihre Arbeit 1992 mit dem Ziel, benachteiligte Kleinbauern in Afrika, Asien und Lateinamerika zu fördern.


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Body-Shop-Gründerin Anita Roddick; Fairer Handel; nachhaltiges Wirtschaften

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

Die Pionierin

Body-Shop-Gründerin Anita Roddick setzt auf fairen Handel mit Zulieferern in Entwicklungsländern - und ist erfolgreich
Von THOMAS WEIDENBACH

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Kleinkredite für Arme; Mikrofinanzierung; KfW-Kongress

Frankfurter Rundschau
24.06.2005

Kleinkredite helfen Afrikas Armen an den Start

Kongress der KfW-Entwicklungsbank diskutiert Strategien der Mikrofinanzierung von Gründern / Angola und Sierra Leone behandeln die Wunden des Bürgerkrieges
Von ROLAND BUNZENTHAL

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Umweltschutz; Globalisierungskritik; ökologische, soziale Rechte

die tageszeitung (taz)
24.06.2005

Im Zeichen des Feldhamsters

Die Umweltbewegung und die Globalisierungskritiker müssen sich zusammenschließen, um für ökologische und soziale Rechte zu kämpfen. Das ist jetzt notwendiger denn je
Von Sven Giegold und Daniel Mittler(ATTAC)

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Hühnereier; Hühnerhaltung; nachhaltige Landwirtschaft

Frankfurter Rundschau
22.06.2005

Keine Hühnereier von der Stange

Das Käfig-Ei hat bei deutschen Verbrauchern erstmals keine Mehrheit mehr, sie bevorzugen Boden- oder Freilandhaltung
Von STEPHAN BÖRNECKE

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=> | Nahrung | Nachhaltigkeit |
 
Verbrauchermacht; nachhaltiger Verbrauch; Produkt-Qualität

Frankfurter Rundschau
22.06.2005

Die Macht der Verbraucher

Konsumenten verhalten sich rational und greifen im Zweifel zum günstigeren Produkt, weil der Markt nicht transparent ist
Von THILO BODE

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nachhaltiger Konsum; Internettipps

Frankfurter Rundschau
22.06.2005

KONSUM OHNE REUE: Internet-Tipps für nachhaltigen Konsum

www.ecotopten.de; www.oeko-fair.de ; www.fair-feels-good.de;
www.nachhaltigkeitsrat.de/projekte/warenkorb/index.html


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Familienpolitik; Elternversicherung Schweden

Frankfurter Rundschau
22.06.2005

Vater, Mutter, Kind
In Schweden gibt es eine Elternversicherung, die Männern wie Frauen die Entscheidungen für Nachwuchs erleichtert

Elterngeld: Als Mitte der 70er Jahre in Schweden die Zahl der erwerbstätigen Frauen stieg, reagierten die regierenden Sozialdemokraten umsichtig: Sie sicherten die materielle Grundlage von Familien und bauten die Kinderbetreuung aus. Schwedens Ministerpräsident Göran Persson rät Deutschland, dem guten Beispiel seines Landes zu folgen.
Von Göran Persson

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Wachstumsfixierung; exponentielles Wachstum; Umweltschäden; Nachhaltigkeit; mehr Lebensqualität, genügsame Ökonomie

Frankfurter Rundschau
22.06.2005

Genug ist genug

Das Wirtschaftswachstum kann nicht mehr weiter gesteigert werden, weil ein hoher Standard erreicht ist. Nun sind neue Orientierungen nötig
Von HANS DIEFENBACHER und VOLKER TEICHERT, Forschungsstätte der Ev. Studiengemeinschaft (FEST)

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Zukunftsperspektiven; vernetztes Denken, Verstehen; Nachhaltigkeit

Frankfurter Rundschau
21.06.2005

Die Zukunft kann gelingen
Die kommende Zeit wird so gut, wie die Menschen es schaffen, klug zu sein und klug zu handeln

Die größten Bedrohungen: Die Zerstückelung des Wissens und das damit einhergehende Ende des Nachdenkens. Verstehen erfordert übergreifende Betrachtung und die Fähigkeit, auch den Bezugsrahmen des übergreifenden Betrachtens immer wieder in Frage zu stellen. Das wird kaum noch gelehrt, die medienüberflutete Welt übt es nicht.
Von ANDREAS ESCHBACH (Bestsellerautor: www.andreaseschbach.de)

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fairer Handel; Bananen-Schulprojekt; Nachhaltigkeit

Frankfurter Rundschau
21.06.2005

Alles Banane

An der Ganztagsschule Heuchelhof blüht das Geschäft mit den gelben Früchten - nebenbei lernen die Schüler die Regeln des fairen Handels
Von SYLVIA MEISE

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Nachhaltigkeit; Chemie, BASF; Baumwolle, Ökobilanz; Ökoeffizienz-Analyse; Sozialbilanz

Frankfurter Rundschau
21.06.2005

Am baumwollenen Faden
Der Chemiekonzern BASF will seine Produkte nicht nur ökologischer, sondern auch sozialer machen

Wer Textilien aus Baumwolle kauft, ist - zumindest indirekt - für Kinderarbeit und Arbeitsunfälle verantwortlich, er belastet die Umwelt kräftig durch Pestizide, Bodenerosion und hohen Wasserverbrauch. Aber er bringt auch mehr Leuten einen Job, als wenn er Kunstfasern wählt.
Von JOACHIM WILLE

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Grüne Chemie; weiße Bio- u. Gentechnik; Nachhaltigkeit

Frankfurter Rundschau
21.06.2005

Grüne Chemie und Weiße Gentechnik: Die Frage nach der ökologischen Relevanz bestimmt die Arbeit in den Laboren

Nachhaltiges Handeln und Wirtschaften: In der Chemie hat die ökologische Relevanz von Stoffen an Bedeutung gewonnen und im Chemiekonzern werden ökologische und ökonomische Aspekte eines Produkts betrachtet. Denn Nachhaltigkeit bedeutet mehr als Umweltschutz. Auch soziale Ziele sind eingeschlossen.
Von PAUL JANOSITZ

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=> | Chemikalien | Nachhaltigkeit |
 
Grüne Chemie; Nachhaltigkeit; NW-Unterricht; Didaktiker Bernd Ralle

Frankfurter Rundschau
21.06.2005

LERNEN UND ENTWICKELN: Was Schüler lernen sollten

Das Thema Nachhaltigkeit und Grüne Chemie in den naturwissenschaftlichen Unterricht zu integrieren, ist das Anliegen des Dortmunder Chemie-Didaktikers Bernd Ralle. Für den Unterrichtsbereich "Nachhaltiger Umgang mit Rohstoff- und Energieressourcen" schlägt der Hochschullehrer folgende Themen vor: ...


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=> | Chemikalien | Nachhaltigkeit |
 
Flächenverbrauch; Flächenzertifikate; Zertifikatehandel

Frankfurter Rundschau
21.06.2005

Vom Emissionshandel lernen
Experten fordern Zertifikate von Baden-Württembergs Landesregierung, um Wiesen und Wälder zu schützen

Handelbare Flächenzertifikate sollen künftig den Landschaftsverbrauch bremsen. Das fordert der Nachhaltigkeitsbeirat der baden-württembergischen Landesregierung in seinem jüngsten Bericht. Vorbild ist der bereits eingeführte Emissionshandel, dessen Mechanismen auf den Flächenverbrauch übertragen werden sollen.
Von BERNWARD JANZING

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Teufelskreis der Beschleunigung; Wirtschaftsweise wie gigantische Bulimie; Shareholder-Values

Frankfurter Rundschau
18.06.2005

Langsamer machen
Mit einer Prämie für Faulheit wider die ständige Beschleunigung von Arbeit und Konsum / Mehr Menschen hätten ein Auskommen

Ist ein weltweites Wirtschaftswachstum nach dem bisherigen Muster überhaupt denkbar, das Arbeit und Grundversorgung für alle gewährleistet, als angeborenes Menschenrecht? Und zudem auf Dauer, also nachhaltig? Die Zweifel sind erdrückend
Position von FRITZ REHEIS (Philosoph, Lehrer und Autor)


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Nachhaltigkeits-Standards; CSR-Kriterien; Stiftung Warentest

Frankfurter Rundschau
18.06.2005

Warentest legt auf Öko-Standards wert
Gesellschaftliche Verantwortung der Produzenten rückt ins Rampenlicht / Spielzeug und Shrimps unter der Lupe

Die Stiftung Warentest will trotz des Widerstands großer Unternehmen auch künftig prüfen, inwieweit soziale und ökologische Standards bei der Herstellung von Produkten eingehalten werden. Das Interesse der Verbraucher an solch teuren Tests ist aber bisher geringer als erhofft.
Von THOMAS WÜPPER

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nachhaltige Produktion; Body Shop, Anita Roddick; fairer Handel

Frankfurter Rundschau
17.06.2005

Body Shop unterstützt Frauenhäuser

Die umtriebige Unternehmerin Anita Roddick bietet in Hamburg kostenloses Schminken an - und erwartet Spenden. Die Body-Shop-Kette ist bekannt für ihr gesellschaftliches Engagement - nun fördert sie die Hamburger Frauenhäuser.
Von JÖRN BREIHOLZ

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Nachhaltigkeit; Generationengerechtigkeit; sozialen Sicherungssysteme; personelle Verteilung

Frankfurter Rundschau
17.06.2005

SEZIERTISCH: Nachhaltig

Nachhaltigkeit und der ebenso schillernde Begriff "Generationengerechtigkeit" sollen zum Ausdruck bringen, dass eine Generation nicht mehr oder weniger aus der Natur oder aus den sozialen Sicherungssystemen entnehmen sollte als andere Generationen.
Von GERT G. WAGNER (Volkswirt)

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=> | Nachhaltigkeit |
 
nachhaltiger Fischfang; Überfischung; Marine Stewardship Council; Unilever-Iglo

Frankfurter Rundschau
17.06.2005

Die Bestände im Blick

Der Lebensmittelkonzern Unilever achtet beim Fischfang auf die Natur - und sichert so seine Rohstoffe von morgen
Von HEIKE LEITSCHUH-FECHT

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=> | Nahrung | Nachhaltigkeit |
 
nachhaltige Produktion; schadstoffarme Computer; Green PC

Frankfurter Rundschau
17.06.2005

Sauberer Standard

Fujitsu Siemens investiert viel Geld, um Schadstoffe aus seinen Computern zu verbannen - und schafft damit ein Verkaufsargument, das zieht
Von HANS GEORG SCHRÖTER

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=> | Müll/Recycling | Nachhaltigkeit |
 
Einkommensschwache in armen Länder; Mikroversicherungen; Allianz-GTZ-UNDP

Frankfurter Rundschau
17.06.2005

Absicherung für die Ärmsten

Allianz offeriert Kleinverträge - und kommt so an große Deals. Landarbeiter, Straßenfeger, Bauarbeiter, Marktfrauen, Händlerinnen, Fischer oder Schneiderinnen - sie alle sollen sich für geringe Beiträge gegen Risiken absichern können
Von NICOLA SCHULDT-BAUMGART

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Nachhaltigkeitsmanagement; Hypo-Vereinsbank; ökologische u. soziale Kriterien; Umweltrisiken

Frankfurter Rundschau
17.06.2005

INTERVIEW: "Gespür für heikle Fälle"

Banker sind heute sensibler, wenn sie über Projekte beraten, die ökologisch oder sozial bedenklich sind - davon ist zumindest Stefan Löbbert (Banker bei der HVB) überzeugt.


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=> | Nachhaltigkeit |
 
Flächenverbrauch; handelbare Flächenzertifikate

die tageszeitung (taz)
17.06.2005

Ausgeklügeltes Geschäft mit Flächen

Um die Zubetonierung des Landes aufzuhalten, fordert ein Expertengremium der Stuttgarter Landesregierung handelbare Flächenzertifikate
Von BERNWARD JANZING

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=> | Boden | Nachhaltigkeit |
 
Rohstoffeffizienz; Ressourcenproduktivität; Nachhaltigkeit; Arbeitsplätze

Frankfurter Rundschau
14.06.2005

Rohstoffeffizienz verspricht neue Jobs
Wissenschaftler beschreiben Alternativen zu Sozialabbau / Gesellschaftlicher Konsens angemahnt

Stellenstreichungen und Sozialabbau sind die Konzepte von Unternehmen und Politik, um der Wirtschafts- und Haushaltskrise zu begegnen. Es gibt jedoch eine wirksamere Methode. Eine effiziente Ressourcennutzung könnte in Deutschland eine Million neuer Arbeitsplätze bringen.
Von SUSANNE BERGIUS

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=> | Arbeit & Umwelt | Energie/ Ressourcen | Nachhaltigkeit |
 
EU-Ökobilanz; Ressourcenverbrauch; ökologischer Fußabdruck

World Wide Fund For Nature (WWF)
14.06.2005

Deutschland landet beim EU-Öko-Ranking im Mittelfeld

Die "Ökobilanz" der EU liegt längst im roten Bereich. Zu diesem Ergebnis kommt ein neuer WWF Report, der den Ressourcenverbrauch der 25 europäischen Mitgliedsstaaten unter die Lupe nimmt. Bei Flächenverbrauch, Kohlendioxidausstoß und Konsum leben die Europäer weit über ihre Verhältnisse. Insgesamt verbraucht die EU 2,2 Mal soviel natürliche Ressourcen wie ihnen aufgrund ihrer biologischen Kapazität eigentlich zustünde


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=> | Nachhaltigkeit | Natur & Umwelt |
 
Nachhaltigkeit; Begriffserklärung; Forstwirtschaft

Frankfurter Rundschau
10.06.2005

HINTERGRUND: Was ist eigentlich Nachhaltigkeit?

Alles Wirtschaften soll sich an der Tragfähigkeit des Naturhaushaltes orientieren, allerdings unter Berücksichtigung der ökonomischen und sozialen Stabilität. Dieses "Drei-Säulen-Modell" Ökologie plus Ökonomie plus Sozialverträglichkeit macht das Konzept so attraktiv, weil alle es unterschreiben können. Freilich folgt daraus auch eine gewisse Beliebigkeit der Argumente.


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=> | Nachhaltigkeit |
 
Nachhaltigkeitsberichte; deutsche Unternehmen

Frankfurter Rundschau
10.06.2005

ANALYSE: Zwischen Wahrheit und Werbung

Erst nach und nach legen deutsche Unternehmen Berichte darüber vor, wie sie mit Ökologie und sozialer Verantwortung umgehen. Besonders heikle Themen sparen sie dabei gerne aus.
Von ROLAND BUNZENTHAL

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Altersvorsorge; Pensionsfonds; ökosoziale ethische Kriterien

die tageszeitung (taz)
09.06.2005

Altersvorsorge für die Umwelt
Pensionsfonds müssen ökosoziale Kriterien beachten. Germanwatch: "Meilenstein"

Pensionsfonds sollen ihre Versicherten einmal im Jahr informieren, ob und wie sie ökologische, ethische und soziale Belange mit den eingezahlten Beiträgen berücksichtigen. Diese erhöhte Transparenzpflicht ist Teil der siebten Novelle des Versicherungsaufsichtsgesetzes, die der Deutsche Bundestag jetzt verabschiedet hat.
Von HERMANNUS PFEIFFER

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Pharmakonzerne; Nachhaltigkeitsrating; Oekom Research

Frankfurter Rundschau
12.05.2005

Briten und Dänen schneiden nachhaltig gut ab

Münchner Ratingagentur Oekom Research vergibt an Pharmakonzerne aus Deutschland eher durchschnittliche Noten
Von SUSANNE BERGIUS

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Grenzen des Wachstums; ökologischer Fußabdruck; solare Effizienzwirtschaft

Frankfurter Rundschau
12.05.2005

Die Armut sinkt, aber die Umweltkrise verschärft sich

Der Wuppertaler Umweltforscher Wolfgang Sachs warnt vor den neuen Grenzen des Wachstums / Chinas Boom kein tragfähiges Modell


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=> | Globale Agenda 21 | Nachhaltigkeit |
 
Global Marshall Plan; Nachhaltigkeit; Kapitalismuskritik

Frankfurter Rundschau
07.05.2005

Markt als Motor der Nachhaltigkeit

Der Global Marshall Plan verbindet wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit, soziale Gerechtigkeit und Ökologie
Von JOSEF RIEGLER (Präsident des Ökosozialen Forums Europa)

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=> | Globale Agenda 21 | Nachhaltigkeit |
 
Massenkonsum; Kritik an westlicher Zivilisation; Kapitalismus Imperialismus; Vorbild Europa

DIE ZEIT
28.04.2005

Das Leben in Amerika ist angenehm. Aber kein Modell für alle

Die Welt hat ein gemeinsames Schicksal. Sie muss es sich zurückerobern, denn sonst droht das Reich der Begierde und des Verlangens unseren Planeten aufzufressen
Von Amitav Ghosh

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=> | Konsum & Produktion | Nachhaltigkeit |
 
Zufriedenheit, Glück; Industrienationen

DIE ZEIT
28.04.2005

Reich, aber glücklich

Allen Mythen und Krisen zum Trotz: In den westlichen Industrienationen leben immer noch die zufriedensten Menschen der Welt
Von Josef Joffe

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=> | Armut & Reichtum | Nachhaltigkeit |
 
Glück und Zufriedenheit; Glücks-Diagramm; Glück und Einkommen

DIE ZEIT
28.04.2005

Lob der miesen Laune

Im weltweiten Glücksvergleich liegen die Deutschen nur im Mittelfeld. Zum Glück! Denn zu einer freien Gesellschaft gehört auch das Recht auf Nörgelei
Von Jörg Lau

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Generationengerechtigkeit; nachhaltige Finanzpolitik; WNA-Budget

Frankfurter Rundschau
23.04.2005

Starker Staat für alle Generationen
Plädoyer für einen nachhaltigen Gerechtigkeitsbegriff

Schulden, die heute angehäuft werden, schränken die Möglichkeiten künftiger Gestaltung ein. Dies durch eine nachhaltige Finanzpolitik ändern zu wollen, bedeutet nicht, Jung gegen Alt aufzuwiegeln.
Von ANNA LÜHRMANN

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Nachhaltigkeit; Generationengerechtigkeit; Grundgesetz-Ergänzung; parteiübergreifende Initiative; Bundestag

Frankfurter Rundschau
20.04.2005

Junge verteidigen Appell für Nachhaltigkeit
Initiative "Generationengerechtigkeit ins Grundgesetz" fühlt sich missverstanden / Bis Juni Antrag im Bundestag

Der parteiübergreifende Vorstoß für eine Ergänzung des Grundgesetzes um das Prinzip der "Nachhaltigkeit" soll noch vor der Sommerpause im Bundestag eingebracht werden. Die Initiatoren verwahren sich dagegen, dass ihr Vorhaben diskreditiert wird.
Von MICHAEL BERGIUS

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Nachhaltigkeit; Generationengerechtigkeit; Grundgesetz

Frankfurter Rundschau
18.04.2005

Plädoyer für Nachhaltigkeit

Jung-Politiker fordern Generationengerechtigkeit im Grundgesetz
Ein Gruppe überwiegend junger Bundestagsabgeordneter will die Verfassung ändern: Die Rücksicht auf kommende Generationen soll darin verankert werden.


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=> | Nachhaltigkeit |
 
Nachhaltiges Wirtschaften; Geldanlage; Ratingagenturen

Frankfurter Rundschau
14.04.2005

Nachhaltiges Wirtschaften gewinnt bei Anlageentscheidungen an Gewicht / Ratingagenturen als Hoffnungsträger

Noch stecken nur wenige Investoren wie Pensionsfonds ihr Geld bevorzugt in Aktien von Firmen, denen umweltbewusstes und sozial verantwortliches Wirtschaften attestiert wird. Der Chef des UN-Umweltprogramms (Unep), Klaus Töpfer, sieht darin dennoch einen entscheidenden Steuerungshebel.
Von DETLEF FECHTNER

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=> | Nachhaltigkeit |
 
Kritik am Massenkonsum; Überflussgesellschaft; nachhaltiger Konsum

die tageszeitung (taz)
15.03.2005

Wir sind an allem schuld

Ob Fleischskandale, Bahnpreise oder Stromkosten: Alle reden vom Verbraucherschutz. Aber der Konsument braucht vor allem eines: Schutz vor sich selbst. Eine Polemik zum heutigen Weltverbrauchertag
Von BERNHARD PÖTTER

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=> | Mobilität/Verkehr | Nachhaltigkeit |
 
Weltfrauentag, 8.3.05; Umweltpolitik - Genderpolitik

genanet - Leitstelle Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit
08.03.2005

Zum Internationalen Frauentag am 8. März: Geschlechtergerechtigkeit in der Umweltpolitik ist kein Selbstläufer

Politik ist nicht geschlechtsneutral - auch Umweltpolitik nicht. Vor 10 Jahren forderte die Aktionsplattform der Weltfrauenkonferenz von Peking dazu auf, das Thema Frauen und Geschlechtergerechtigkeit vom Rand in das Zentrum jeder Politik zu holen. Erste Erfolge bei der Berücksichtigung der Geschlechterperspektive in der Umweltpolitik zeigten sich in den letzten Jahren deutlich, doch inzwischen ist zu befürchten, dass die Geschlechtergerechtigkeit den tagespolitischen Entscheidungen untergeordnet wird, kritisiert genanet - die Leitstelle Geschlechtergerechtigkeit und Nachhaltigkeit zum Internationalen Frauentag am 8. März.


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=> | Frauen | Nachhaltigkeit |
 
Umweltschutz; Klimaschutz; Energiesparen; Nachhaltige Lebensweise; Buchrezension

Frankfurter Rundschau
01.03.2005

BUCHKRITIK: Sparen für die Umwelt

Andreas Schlumberger:50 einfache Dinge, die Sie tun können, um die Welt zu retten und wie Sie dabei Geld sparen. Westend Verlag,Frankfurt 2004, 165 Seiten, 9,90 Euro.
Rezension von HEIKE LEITSCHUH-FECHT


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=> | Energie/ Ressourcen | Klima | Nachhaltigkeit | Natur & Umwelt |
 
Naturkatastrophen; Umweltschutz, Prävention; nachhaltiges Wirtschaften

Le Monde diplomatique
11.02.2005

Was eine Naturkatastrophe zur Katastrophe macht
ÜBERSCHWEMMUNGEN, ERDBEBEN, DÜRREN, WIRBELSTÜRME - DIE ERDE IM KLIMAWANDEL

Die Katastrophe in Südasien hat eine weltweite Hilfsbereitschaft ausgelöst. Wichtiger wäre es, ökologische und ökonomische Lehren, etwa zur Erhaltung der Mangrovenwälder, zu ziehen. Und die Menschen in Afrika und Asien, die von Katastrophen am meisten bedroht sind, zum nachhaltigen Wirtschaften zu befähigen.
Von FRÉDÉRIC DURAND (Assistenzprofessor an der Universität Toulouse-Le Mirail)

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=> | Nachhaltigkeit | Natur & Umwelt |
 
Ökotourismus; Nachhaltigkeit; Ausbildung Fachpersonal; Aufbaustudium Fachhochschule Eberswalde; TU-Berlin; Uni Lüneburg

die tageszeitung (taz)
05.02.2005

Schlummernde Dimension

13 Jahre nach der Rio-Konferenz zu Umwelt und Entwicklung: Wie steht es in Deutschland um den Aspekt der Nachhaltigkeit in der Ausbildung des touristischen Fachpersonals?
Von CHRISTEL BURGHOFF

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=> | Mobilität/Verkehr | Nachhaltigkeit |
 
Wachstum vs. Nachhaltigkeit; EU-Wirtschaftspolitik; Lissabon-Strategie

die tageszeitung (taz)
03.02.2005

"Wachstum wird gegen Nachhaltigkeit ausgespielt"

Die grüne Europaabgeordnete Rebecca Harms kritisiert die EU-Kommission: Gerade Umweltschutz schaffe Arbeitsplätze. Überflüssige Regeln müssten aber abgebaut werden


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=> | Arbeit & Umwelt | Nachhaltigkeit |
 
Finnland, Platz 1; Nachhaltigkeitsindex ESI

die tageszeitung (taz)
29.01.2005

Ökoparadies Finnland

Finnland ist der umweltfreundlichste Staat der Erde. Deutschland belegt in der neuen Rangliste Platz 31 - hinter Panama, Slowenien und Japan. Der "Umweltindex Nachhaltigkeit 2005" (ESI) wurde am Freitag auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos vorgestellt


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=> | Nachhaltigkeit |
 
Umweltschutz; Nachhaltigkeit

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)
20.01.2005

Umweltschutz stagniert / Kaum Fortschritte zu mehr Nachhaltigkeit

Vor einem Stillstand in der Umweltpolitik bis zur nächsten Bundestagswahl warnen der Deutsche Naturschutzring (DNR), der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und der Naturschutzbund (NABU). Es sei ein Armutszeugnis, dass sich die Regierungsparteien SPD und Bündnis 90/Die Grünen im Umweltsektor lediglich auf eine bessere Wärmedämmung von Gebäuden verständigen könnten. Für den Klimaschutz sei das nicht ausreichend. Auch der Fortschrittsbericht der Bundesregierung zur nationalen Nachhaltigkeitsstrategie enthalte kaum noch konkrete Aussagen für mehr Umwelt- und Naturschutz. Er thematisiere nicht den offensichtlichen Widerspruch zwischen einer allein auf Wachstum ausgerichteten Wirtschaftspolitik und dem Schutz der Umwelt.


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=> | Nachhaltigkeit | Natur & Umwelt |
 
Kinderarbeit; Nachhaltigkeitsindex GTSE4Good

Frankfurter Rundschau
13.01.2005

Index gegen Kinderarbeit: Kontrolle auch bei Zulieferern

Kinderarbeit, übermäßige Überstunden und Hungerlöhne sind künftig für Zulieferer tabu, will ein Konzern im FTSE4Good notiert bleiben. Der Nachhaltigkeitsindex berücksichtigt neben ökonomischen auch ökologische und soziale Faktoren. Von März an müssen Unternehmen ihre Zulieferer zur Einhaltung internationaler Arbeitsrechtskonventionen verpflichten und sie kontrollieren.


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=> | Kinder/Jugendliche | Nachhaltigkeit |
 
Konzernberichte; Umwelt - Soziales

Frankfurter Rundschau
11.01.2005

Konzerne müssen stärker über Umwelt und Soziales berichten

Konzerne müssen in ihre jährlichen Lageberichte künftig auch Umwelt- und Arbeitnehmerbelange angemessen darstellen. Das bestimmt das Handelsgesetzbuch (HGB), das durch das zu Jahresbeginn in Kraft getretene Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG) geändert wurde. Die Nichtregierungsorganisation Germanwatch sieht darin einen "Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigkeitsorientierten Finanzberichterstattung."
Von SUSANNE BERGIUS

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=> | Konsum & Produktion | Nachhaltigkeit |
 
Nachhaltigkeit; Wohlstand; Club of Rome

Das Parlament
10.01.2005

Nur Nachhaltigkeit kann neuen Wohlstand in der Welt schaffen
Eindringlich und aufrüttelnd: Der neue Bericht an den Club of Rome

Ist unser Wohlstand sozial und ökologisch verantwortbar? Wie können wir die wirtschaftlichen und sozialen Rahmenbedingungen verändern, um sowohl die erschreckende Armut in den Ländern des Südens zu überwinden als auch die Weichen für akzeptable Lebensbedingungen unserer Nachkommen zu stellen?
Von Marianne Wollenweber

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=> | Globale Agenda 21 | Nachhaltigkeit |
 


Stand: 14.12.05/zgh Neu   Aktuell  Newsletter     News-Archiv  Presse-Archiv  zur Themenübersicht zum Oberthema Vorjahr Folgejahr zum Seitenanfang

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