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| Presseartikel | Irak-Konflikt / Konflikte in der Golf-Region | 2004 |
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Nord-Irak, Mossul Terror, Chaos Islamisten Baath-Parteikader die tageszeitung (taz) 17.12.04 |
Ab drei herrscht in Mossul Krieg. Hinter der Gewalt in Mossul stecken vermutlich vor allem hohe Funktionäre der entmachteten Baath-Partei und deren Geheimdienste, die mit militanten Islamisten gemeinsame Sache machen. Anders als in Falludscha im Zentralirak liefern sich die Aufständischen keine offenen Schlachten mit der amerikanischen Übermacht. Stattdessen setzen sie auf Nadelstichoperationen, vor allem aber auf die abschreckende Wirkung von blankem Terror gegenüber den Irakern. AUS MOSSUL INGA ROGG im taz-Archiv: Volltext |
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Irak-Chemiewaffen Lieferung von Grundstoffen Völkermord die tageszeitung (taz) 08.12.04 |
Tonnenweise Giftgas für Saddam. Anklage wegen Beteiligung am Völkermord. Ein Holländer soll in 35 Fällen Grundstoffe für Chemiewaffen an irakischen Machthaber geliefert haben. Die Waffen seien u.a. beim Giftgasangriff auf die kurdische Stadt Halabdscha eingesetzt worden. Dabei wurden 1988 schätzungsweise 5.000 Menschen getötet. im taz-Archiv: Volltext |
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Irakkrieg Tote Opferzahlen die tageszeitung (taz) 01.11.04 |
Der Irakkrieg fordert 180.000 Tote. Eine wissenschaftliche Untersuchung geht von einer wesentlicher höheren Opferzahl durch Krieg und Besatzung aus als bisherige Erhebungen. 87 Prozent starben einen gewaltsamen Tod. Ein Drittel stammt aus Falludscha im taz-Archiv: Volltext |
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Verbreitung von Atomwaffen verschwundene Sprengstoffe im Irak die tageszeitung (taz) 27.10.04 |
Ein hochexplosives Problem der USA. Die Bush-Administration trägt die Verantwortung für das Verschwinden von Sprengstoffen aus dem Irak. Das entwendete Material ist weit gefährlicher als die 400.000 Tonnen bislang von den US-Truppen zerstörte oder gesicherte Munition Von ANDREAS ZUMACH im taz-Archiv: Volltext |
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Irak Lage-Analyse wachsender Terrorismus Frankfurter Rundschau 13.10.04 |
ANALYSE: Nichts ist gewonnen. Mit Kriegsgeschrei über Massenvernichtungswaffen zogen Bush und Blair gegen Irak ins Feld. Die Wahrheit ist: Der Krieg selbst und desorientierte Besatzer haben Irak zu einer echten Gefahr gemacht. VON KARL GROBE im FR-Archiv: Volltext |
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Irakkrieg US-Waffeninspektion Abschlussbericht zu ABC-Waffen Frankfurter Rundschau 08.10.04 |
Irak hatte keinerlei verbotene Waffen. US-Bericht entzieht dem Hauptkriegsgrund die Basis. Auf fast 1000 Seiten beschreibt der oberste US-Waffeninspekteur die vergebliche Suche nach dem Hauptkriegsgrund der Bush-Regierung: In Irak fand sich kein einziger Hinweis, dass Saddam Hussein nach dem Golfkrieg 1991 chemische, biologische oder atomare Waffen besessen oder angestrebt hat. VON DIETMAR OSTERMANN im FR-Archiv: Volltext |
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Irakkrieg Terrorismus Rumsfeld die tageszeitung (taz) 06.10.04 |
Rumsfeld streicht Kriegsgrund. US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld gibt zu, dass es "keine harten Beweise" für Kontakte zwischen al-Qaida und Saddam Hussein gibt - wie er und der Vizepräsident stets behauptet hatten Von MICHAEL STRECK im taz-Archiv: Volltext |
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Geiselnahme im Irak Abu Musab al-Sarqawi DIE ZEIT 30.09.04 |
Das Antlitz des Terrors. Abu Musab al-Sarqawi ist Chef-Geiselnehmer im Irak. Als Kopf der Islamistengruppe Tawhid wa Dschihad (Göttliche Einheit und Heiliger Krieg) ist Abu Musab al-Sarqawi gleich hinter Osama bin Laden der meistgesuchte Terrorist der Welt. 25 Millionen Dollar bietet die amerikanische Regierung für seine Ergreifung. Von Jochen Bittner im ZEIT-Archiv: Volltext |
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Fuchs-Panzer für Irak Waffenexport-Richtlinien Frankfurter Rundschau 30.09.04 |
Der Schutz Bagdads geht für Berlin vor. Außenpolitiker der Koalition stellen Stabilisierung Iraks über die rot-grünen Waffenexportrichtlinien. Die Friedensbewegung sieht eine "Rutschbahn in den Kombattanten-Status". Die Bundesregierung ist dagegen sicher: "Fuchs"-Panzer für Irak ändern nichts ihre Absage für eine Kriegsbeteiligung. VON RICHARD MENG UND KNUT PRIES im FR-Archiv: Volltext |
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Anschläge im Irak Chronik Frankfurter Rundschau 14.09.04 |
Chronik der schwersten Anschläge im Irak. Ziel sind häufig die Soldaten der USA und ihrer Verbündeten. Aufständische im Irak setzen ihre Anschläge unvermindert fort. Ziel sind dabei immer wieder Einrichtungen der Sicherheitskräfte. Hier eine Chronik der folgenschwersten Anschläge seit dem Sommer 2003. im FR-Archiv: Volltext |
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Irak außer Kontrolle Frankfurter Rundschau 09.09.04 |
USA sehen Lage in Irak außer Kontrolle. Viele Städte in Rebellenhand / Bisher mehr als 1000 US-Soldaten getötet. Die Zahl der in Irak getöteten US-Militärangehörigen hat am Dienstag offiziell die psychologisch wichtige Marke von 1000 überschritten. Zugleich räumte das Pentagon ein, das Land könne auf absehbare Zeit nicht von der irakischen Regierung kontrolliert werden. VON DIETMAR OSTERMANN im FR-Archiv: Volltext |
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Konflikt Irak-Iran Schiiten Großayatollah al-Sistani Frankfurter Rundschau 28.08.04 |
ANALYSE: Sorgen in Teheran. Der irakische Ayatollah al-Sistani hat ein ganz anderes Verständnis von Religion und Staat als die Machthaber Irans. Kein Wunder, dass Teheran mit der Entwicklung im Nachbarland nicht glücklich ist. VON MICHAEL LÜDERS im FR-Archiv: Volltext |
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US-Todesopfer im Irak-Krieg Frankfurter Rundschau 22.07.04 |
US-Armee in Irak zählt 900 Todesopfer in den eigenen Reihen. Terrordrohungen gegen mehrere Länder / Bagdad drängt Nachbarstaaten zur Zusammenarbeit in Sicherheitsfragen . Bei einem Anschlag in Irak ist am Mittwoch ein US-amerikanischer Soldat getötet worden. Er war das 900. Opfer seit Kriegsbeginn im März 2003. Laut UN-Generalsekretär Annan droht die geplante UN-Mission in Irak daran zu scheitern, dass die Weltgemeinschaft nicht genügend Soldaten entsende im FR-Archiv: Volltext; Infografik: im Irak-Krieg gefallene US-Soldaten: März 2003 - Juli 2004 |
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Irak Kulturerbe der Menschheit Zerstörung DIE ZEIT 15.07.04, S.24a |
Plünderer im Zweistromland. Im Irak findet eine der größten Zerstörungen der Kulturgeschichte statt. Ungehindert von den Behörden, pflügen sich Räuber durch historische Stätten und vernichten das Erbe der Menschheit Von Urs Willmann im ZEIT-Archiv: Volltext |
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ABC-Waffen im Irak US-Senat Abschlussbericht die tageszeitung (taz) 10.07.04, #160 |
500 Seiten Armutszeugnis. Der Bericht des Senats zeigt eine unfähige CIA - die zudem Opfer von Bushs Manipulationen wurde. Wahlkampf hemmt weitere Aufklärung Von MICHAEL STRECK im taz-Archiv: Volltext |
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irakisches Atommaterial Frankfurter Rundschau 08.07.04 |
Zweifel an Legalität von Transfer irakischen Atommaterials. UN-Kreise kritisieren amerikanisches Vorgehen / IAEA wurde vorab informiert. Die Vereinten Nationen zweifeln offenbar an der Rechtmäßigkeit des Abtransports von Atommaterial aus Irak in die USA. Das verlautete aus UN-Kreisen. im FR-Archiv: Volltext |
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Machtübergabe im Irak Chronik 20.3.03 bis 15.10.05 die tageszeitung (taz) 29.06.04, #139 |
VOM ANGRIFF ZUM RÜCKZUG - EINE CHRONIK. 20.03.2003: Die US-Streitkräfte greifen den Irak an 15.10.2005: Volksentscheid über neue Verfassung: Bei Annahme Parlamentswahlen bis 15. 12.05, sonst Wahl einer Interimsnationalversammlung im taz-Archiv: Volltext |
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Friedensgutachten 2004 Irakkonflikt Nahostkonflikt EU-Friedenspolitik Frankfurter Rundschau 16.06.04 |
Das Faustrecht bringt keinen Frieden. I. Stellungnahme Zur gegenwärtigen Situation: Aktuelle Entwicklungen und Empfehlungen / II. Friedensgutachten. Der militärisch relativ leicht erzielte Sieg im Irak droht in eine schwere politisch-moralische Niederlage des Westens umzuschlagen. Kriegführung und militärisches Handeln demokratischer Staaten stehen heute, ein Jahr nach dem schnell erklärten Ende des Krieges, noch mehr auf dem Prüfstand, als dies in den weltweiten Protesten gegen die Kriegskoalition im Frühjahr 2003 bereits sichtbar geworden war. bis zum 29.06.04 im FR-Archiv: Volltext |
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Irak-Resolution G8-Gipfel Frankfurter Rundschau 09.06.04 |
Irak-Resolution einstimmig verabschiedet. G8: Wichtiger Schritt / Vier Geiseln im Irak befreit / Wieder Tote bei Anschlägen . Drei Wochen vor der geplanten Übergabe der Souveränität an die irakische Übergangsregierung hat der Weltsicherheitsrat in New York die neue Irak-Resolution einstimmig verabschiedet. Sie schreibt den Rahmen für eine Nachkriegsordnung fest und diktiert den Übergang zu demokratischen Verhältnissen im Irak im FR-Archiv: Volltext |
| Irak-Resolution Extraseite die tageszeitung 09.06.04 |
SICHERHEITSRAT EINIGT SICH ÜBER
IRAK-RESOLUTION Wochenlang wurde verhandelt. Nun hat sich der UN-Sicherheitsrat kurz vor Beginn des G-8-Gipfels auf eine neue Irak-Resolution verständigt. Sie steckt den völkerrechtlichen Rahmen für den Übergang zu demokratischen Verhältnissen ab. Die Abstimmung galt gestern nur als Formsache "Die
Iraker sollen merken, dass sich die Gewalt gegen sie richtet" Nachkriegszeit
bekommt Kontur Irak
ist jetzt Erlasslokomotive |
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Irak-Politik Nahost-Konflikt G8-Gipfel 2004 Frankfurter Rundschau 08.06.04 |
Regime fallen nicht wie Dominosteine. Beschreibung der geopolitischen Grundlinien für die Zukunft im Nahen und Mittleren Osten. Die USA wollen auf dem heute auf Sea Island im US- Bundesstaat Georgia beginnenden G8-Gipfel ihre Vorstellungen eines "Greater Middle East" präsentieren. Der Autor stellt Parameter zusammen, welche Rolle Europa im Entwicklungsprozess der Region einnehmen könnte. Er setzt dabei auf Komplementarität statt Konkurrenz Standpunkt von Volker Perthes im FR-Archiv: Volltext |
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Irak-Resolution UN-Sicherheitsrat Frankfurter Rundschau 03.06.04 |
IM WORTLAUT: Der Entwurf zur neuen Irak-Resolution. Die USA und Großbritannien haben im UN-Sicherheitsrat einen neuen Entwurf für eine Irak-Resolution vorgelegt. Einige Schlüsselpassagen darin: im FR-Archiv: Volltext |
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Irakpolitik Einfluss von Parteien, Stämmen die tageszeitung (taz) 29.05.04, #212 |
Die USA müssen bleiben. Der Irak braucht stabile Institutionen - doch Polizei und Verwaltung sind dem Druck von Parteien und Stämmen ausgesetzt. Sicherheit können zunächst nur die Besatzer bieten Standpunkt von Inga Rogg im taz-Archiv: Volltext |
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Irakpolitik, Irakkrieg Besatzung DIE ZEIT 27.05.04, S.9 |
"Wir werden Kurs halten, auch mit Kerry" Der Irak-Krieg war richtig. Aber die Besatzung ist ein Fehler. Ein Gespräch mit Richard Perle im ZEIT-Archiv: Volltext |
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Schiiten im Irak Richtungskämpfe Muktada as-Sadr Frankfurter Rundschau 18.05.04 |
ANALYSE: Muktada as-Sadr fordert seine Geburtshelfer heraus. Der jetzt getötete Isseddin Salim hat versucht, im innerschiitischen Konflikt zu schlichten. Radikale Kräfte warfen ihm vor, mit den USA zu kollaborieren. VON ABDEL MOTTALEB EL HUSSEINI im FR-Archiv: Volltext |
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Irak-Politik Kampf gegen Terrorismus die tageszeitung (taz) 17.05.04, #189 |
Transatlantische Verwirrung. So verfahren die Situation im Irak ist, so sehr behält der Kampf gegen den Terrorismus seine Bedeutung. Die US-Regierung muss darüber den Dialog mit den Europäern suchen Standpunkt von RICHARD BERNSTEIN im taz-Archiv: Volltext |
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Misshandlungen im Irak Rotes Kreuz Bericht Frankfurter Rundschau 14.05.04 |
"... in einigen Fällen das Ausmaß von Folter" Auszüge aus dem vertraulichen Bericht des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz über Misshandlungen von Gefangenen in Irak durch Koalitionsstreitkräfte. Der Bericht wurde vom IKRK selbst nicht veröffentlicht, aber dem "Wall Street Journal" zugespielt, das bereits in der vergangenen Woche darüber berichtete. Die US-Zeitung hat den Bericht auf ihrer Internetseite den Abonnenten als Originaldokument zur Verfügung gestellt. im FR-Archiv: Volltext |
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Folter im Irak Macht der Bilder die tageszeitung (taz) 13.05.04, #179 |
Krieg der Affekte. Die Macht der Bilder und Emotionen entscheidet den Ausgang internationaler Konflikte. Das haben die irakischen Widerstandskämpfer besser verstanden als Rumsfeld Standpunkt von MICHA HILGERS im taz-Archiv: Volltext |
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Misshandlungen im Irak Hemmschwellen Frankfurter Rundschau 13.05.04 |
Von der Macht berauscht. Die Skandalbilder aus Irak machen deutlich, in welchem Maße zivilisatorische Hemmschwellen im Krieg gesenkt werden VON CHRISTIAN BÜTTNER im FR-Archiv: Volltext |
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Folterungen im Irak Rotes Kreuz Frankfurter Rundschau 12.05.04 |
Die Leisetreter vom Roten Kreuz. Frühzeitig wusste das Internationale Rote Kreuz von Foltervorwürfen gegen die Besatzungsmächte in Irak. An die Öffentlichkeit ging es nicht. Solche Zurückhaltung hat Tradition - bis in die Nazizeit. VON PIERRE SIMONITSCH im FR-Archiv: Volltext |
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Misshandlungen im Irak Ursachen für Verhalten Frankfurter Rundschau 12.05.04 |
In der Logik des Krieges. Empört starrt die Welt auf Bilder von Folter und Misshandlung irakischer Gefangener durch Besatzungssoldaten. Wie können angebliche Befreier derart entgleisen? Gert Sommer, Professor für klinische Psychologie und Friedensforschung an der Universität Marburg, sieht den Folterskandal als Folge der unglaublichen Brutalität des Krieges. VON INKE SUHR im FR-Archiv: Volltext |
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Folter im Irak IKRK-Bericht Hintergrund die tageszeitung (taz) 11.05.04, #210 |
IKRK "tief verstört" Die Veröffentlichung des vertraulichen IKRK-Berichts über die Behandlung von Kriegsgefangenen im Irak durch das Wall Street Journal ist gegen den Willen der Organisation geschehen. Schon manchmal hat das IKRK zwar Kriegsverbrechen öffentlich gebrandmarkt. Seine Arbeit mit Kriegsgefangenen, wobei es vor allem um das Überprüfen der Einhaltung der Genfer Konventionen geht, ist aber so heikel, dass Öffentlichkeit als Nachteil gilt. im taz-Archiv: Volltext |
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Folger im Irak IKRK-Bericht: Auszüge die tageszeitung (taz) 11.05.04, #209 |
"Beleidigt und erniedrigt" Das IKRK erstellte den Bericht mit Datum Februar 2004 für die amerikanisch-britischen Truppen im Irak. Er basiert auf Einzelgesprächen von IKRK-Gesandten mit Gefangenen und Wärtern bzw. Offizieren in Gefängnissen im besetzten Irak zwischen März und November 2003. Der Bericht kommt zum Ergebnis, es gebe eine Reihe schwerer Verstöße gegen das Völkerrecht im taz-Archiv: Volltext |
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Irakpolitik Stabilität als Ziel die tageszeitung (taz) 10.05.04, #222 |
Eine Frage der Verantwortung . Stabilität muss der Maßstab der Irakpolitik sein - das Land darf weder zum Gegenstand transatlantischer Psychotherapie noch zum Modellversuch des Nahen Ostens werden Standpunkt von Volker Perthes im taz-Archiv: Volltext |
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Irak, Gefängnisse Misshandlungen die tageszeitung (taz) 10.05.04, #201 |
"Wir sollten ihren Willen brechen" In Iraks Gefängnissen herrschen unhaltbare Zustände. Dies belegt die Aussage einer angeklagten Soldatin. Rumsfeld will davon spät erfahren haben VON MICHAEL STRECK im taz-Archiv: Volltext |
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Erdöl Krieg um Öl Irak, Geschichte Frankfurter Rundschau 08.05.04 |
Der rohe Konfliktstoff. "Kein Blut für Öl", skandierten Gegner des Golf-Kriegs schon 1991. Und doch wird die Liste der Konflikte, die um die Verteilung des Schwarzen Goldes geführt werden, immer länger. VON KARL GROBE bis zum 21.05.04 im FR-Archiv: Volltext |
| Machtübergabe im Irak Extraseite die tageszeitung 28.04.04, S.4 Irak-Konflikt |
Truppenabzug und Fragen um die "Machtübergabe"
im Irak Vieles spricht gegen den Plan der Amerikaner, am 30. Juni einen Teil ihrer Verantwortung an eine vorläufige Regierung abzugeben. Rechtliche Fragen sind ungeklärt, die Sicherheitskräfte kaum einsatzfähig. Und in den Nato-Mitgliedsstaaten geht das Engagement "der Willigen" stark zurück Angst
vor Eiferern Schönes
Luftschloss Infobox: Brief
an Blair |
| Irak: Jahrestag des Kriegsbeginns Dossier die tageszeitung 20.03.04, S.1- 10 Irak-Konflikt |
In einem 10-seitigen Dossier mit zahlreichen Artikeln widmet sich die taz ausführlich und intensiv dem 1.Jahrestag des Irakkriegs, der am 20.3.2002 begann und vom US-Präsidenten George W.Bush am 1.5.2003 für beendet erklärt wurde. |
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Irak-Öl-Skandal Öl für Lebensmittel die tageszeitung (taz) 23.04.04, #129 |
UNO untersucht Irak-Öl-Skandal. Angesichts immer neuer Enthüllungen über den Skandal um das Öl-für-Lebensmittel-Programm hat UN-Generalsekretär Kofi Annan am Mittwoch eine unabhängige Untersuchungskommission eingesetzt. im taz-Archiv: Volltext |
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US-Irak-Strategie neues Buch Bob Woodward DIE ZEIT 22.04.04, S.03 |
Stellungskrieg im Korridor. Ein Buch wühlt Washington auf: Amerikas Marsch auf Bagdad stand lange vor Kriegsbeginn fest. Entscheidend war nicht die große Strategie, sondern das Hauen und Stechen im Weißen Haus Von Thomas Kleine-Brockhoff im ZEIT-Archiv: Volltext |
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US-Irakpolitik Botschafter Negroponte Frankfurter Rundschau 21.04.04 |
Der mit der Glaubwürdigkeitslücke. UN-Botschafter John Negroponte, ein umstrittener Diplomat, vertritt im Auftrag des US-Präsidenten Washington künftig in Bagdad VON ROLF PAASCH im FR-Archiv: Volltext |
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US-Irakpolitik Vorgeschichte Irakkrieg neues Buch von Bob Woodward die tageszeitung (taz) 20.04.04, #140 |
"Irak wird Ihnen gehören, Mr President" Bob Woodward, Starreporter der "Washington Post", rollt in einem neuen Buch die Vorgeschichte des Irakkrieges auf. Er berichtet von Zoff im Kabinett und einem Präsidenten, den CIA-Berichte über Iraks Waffenarsenale nicht überzeugten VON STEFAN SCHAAF im taz-Archiv: Volltext |
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Irak-Strategie der USA die tageszeitung (taz) 17.04.04, #153 |
Wir müssen raus aus dem Irak. Ein Jahr nach dem Fall Bagdads sollten die Vereinigten Staaten aufhören, neue Truppen in den Irak zu verlegen. Stattdessen müssen die USA an einer Ausstiegsstrategie feilen Standpunkt von Robert C.Byrd im taz-Archiv: Volltext |
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Irak-Strategie der USA die tageszeitung (taz) 17.04.04, #153 |
Wir müssen raus aus dem Irak. Ein Jahr nach dem Fall Bagdads sollten die USA aufhören, neue Truppen in den Irak zu verlegen. Stattdessen müssen die USA an einer Ausstiegsstrategie feilen Standpunkt von Robert C.Byrd im taz-Archiv: Volltext |
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Widerstand im Irak Völkerrecht die tageszeitung (taz) 16.04.04, #217 |
"Der gewaltsame Widerstand im Irak ist völkerrechtswidrig", sagt Michael Bothe. Der Krieg der USA gegen den Irak war illegitim - doch Angriffe auf die US-Besatzer rechtfertigt dies nicht. Noch nicht? Standpunkt von Michael Bothe im taz-Archiv: Volltext |
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Negroponte designierter US-Botschafter im Irak die tageszeitung (taz) 16.04.04, #210 |
John Dimitri Negroponte, Sheriff von Bagdad. Der designierte US-Botschafter im Irak wird schon lange von Menschenrechtsgruppen als untragbar bezeichnet Porträt: Negroponte im taz-Archiv: Volltext |
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Irak-Wiederaufbau US-Strategie DIE ZEIT 15.04.04, S.08a |
Reste einer Strategie. Im Irak wollte die Bush-Regierung zeigen, dass sie einen Staat besser und schneller wieder aufbauen kann als es die UN vermag. Jetzt fehlen Truppen und Legitimität Von Thomas Kleine-Brockhoff im ZEIT-Archiv: Volltext |
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Aufstand im Irak Nationalgefühl US-Strategie DIE ZEIT 15.04.04, S.03a |
Das Ende der Illusionen. Der Aufstand im Irak beweist: Die Besatzer haben die Kraft des irakischen Nationalgefühls unterschätzt Von Ulrich Ladurner im ZEIT-Archiv: Volltext |
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Irak-Politik Dänemarks Massenvernichtungswaffen Frankfurter Rundschau 15.04.04 |
Ein "David Kelly" in Dänemark. Ex-Agent widerspricht offizieller Darstellung der Irak-Politik. Der dänische Ex-Agent Frank Söholm Grevil ließ einer Zeitung Dokumente zukommen, die die offizielle Irak-Politik in Frage stellten. Jetzt ist der Mann entlassen, riskiert zwei Jahre Gefängnis und hat eine Debatte über die Grenzen der Informationsfreiheit ausgelöst. VON HANNES GAMILLSCHEG im FR-Archiv: Volltext |
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Irak nach dem Krieg Machtübergabe Regierungsrat Frankfurter Rundschau 13.04.04 |
ANALYSE: Das Dilemma der Besatzer. Die Machtübergabe an den irakischen Regierungsrat steht auf der Kippe. Nicht nur US-Präsident Bush, auch sein Herausforderer Kerry braucht einen Plan für das Zweistromland. VON ROLF PAASCH im FR-Archiv: Volltext |
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Besatzungsmächte im Irak Spanien Truppenrückzug Frankfurter Rundschau 08.04.04 |
Spanien bleibt hart. Die künftige sozialistische Regierung hält am Rückzug der Truppen aus Irak fest, wenn sie nicht unter UN-Führung gestellt werden VON MARTIN DAHMS im FR-Archiv: Volltext; Infobox: Besatzungskoalition, Truppenstärke |
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Schiiten im Irak Widerstand gegen Besatzer Frankfurter Rundschau 08.04.04 |
Wie zwei Züge, die aufeinander zurasen. Die US-amerikanische Ignoranz gegenüber der schiitischen Mehrheit in Irak hat schlimme Folgen. Der Widerstand gegen die Besatzer weiß die Bevölkerung zunehmend auf seiner Seite. Standpunkt von Michael Lüders (Islamexperte) im FR-Archiv: Volltext |
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Irak, militante Schiiten radikaler Prediger el Sadr Frankfurter Rundschau 06.04.04 |
Schiiten eröffnen zweite Front in Irak. Kämpfe der US-Besatzer gegen Anhänger des radikalen Predigers Sadr. Nach Terroranschlägen von Islamisten und Guerilla-Attacken gegen die US-Besatzer erschüttert nun ein schiitischer Aufstand Irak. Die Kämpfe mit Anhängern des radikalen Predigers Muktada el Sadr dehnten sich am Montag aus. im FR-Archiv: Volltext; Infografik: Zusammenstöße mit militanten Schiiten |
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Irak, militante Schiiten Muktada el Sadr Frankfurter Rundschau 06.04.04 |
Ein junger Prediger hetzt Schiiten auf. Muktada el Sadr steckt hinter der jüngsten Eskalation der Gewalt in Irak - das religiöse Establishment ist allzu ruhig. Die schiitische Bevölkerungsmehrheit in Irak hatte abgewartet, ob sie nach langer Unterdrückung im neuen politischen System eine adäquate Machtposition erhält. Nun aber folgen vor allem junge Schiiten dem radikalen Muktada el Sadr, der dazu aufrief "den Feind", die US-Besatzer, zu "terrorisieren". VON ANDREA NÜSSE im FR-Archiv: Volltext |
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ABC-Waffen im Irak Powell-Vortrag im Sicherheitsrat die tageszeitung (taz) 05.04.04, #116 |
Powell täuschte den UNO-Sicherheitsrat. Der US-Außenminister räumt ein, die Invasion im Irak mit mutmaßlich falschen Geheimdiensterkenntnissen gerechtfertigt zu haben. BND-Informationen über mobile Waffenlabors waren nicht zuverlässig, wurden aber bereitwillig geglaubt Von MICHAEL STRECK im taz-Archiv: Volltext |
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Irak-Nachkriegsordnung Neuordnung im Nahen Osten DIE ZEIT 01.04.04, S.03a |
Mars ohne Maß. Vor einem Jahr ist Bagdad gefallen. Doch ein Frieden im Irak liegt in weiter Ferne. George W. Bushs Strategie der Neuordnung im Nahen Osten ist gescheitert Von Michael Naumann im ZEIT-Archiv: Volltext |
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präventive Nuklearschläge US-Strategie Schurkenstaaten Atomwaffen Frankfurter Rundschau 20.03.04 |
Wie die USA für einen Atomkrieg planen. Die Strategie eines nuklearen Präventivschlags gegen "Schurkenstaaten" kann Schwellenländer zur Nachahmung verleiten Von Gerhard Piper im FR-Archiv: Volltext |
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Irak, Lagebericht Jahrestag Kriegsbeginn Frankfurter Rundschau 19.03.04 |
Sehnsucht in Bagdad. Ein Jahr nach Kriegsbeginn vermissen die Iraker vor allem einen ruhigen, überschaubaren Alltag VON ANDREA NÜSSE im FR-Archiv: Volltext |
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Widerstand im Irak Hintergrund Frankfurter Rundschau 19.03.04 |
HINTERGRUND: Quellen des Widerstands. Der Widerstand im so genannten sunnitischen Dreieck, nördlich von Bagdad, hat verschiedene Quellen. Die Clans, aus denen das Baath-Regime seine Kader rekrutierte, und andere, denen die Besatzungsmacht und der Regierungsrat misstraut, können eine Basis sein. Ehemalige Offiziere und Geheimdienstler, die meist aus der Region stammen, sowie Reste der Spezialtruppen des alten Regimes haben sich wohl von Anfang an auf partisanenhaften Widerstand eingestellt. VON KARL GROBE im FR-Archiv: Volltext |
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Irak-Krieg Haltung zur USA Frankfurter Rundschau 18.03.04 |
Bürger für Abnabelung Europas von USA. Internationale Studie sieht Misstrauen gegenüber Washington dramatisch steigen / UN bei Muslimen wenig beliebt. Die Gräben, die der Irak-Krieg zwischen den USA, Europa und der arabisch-muslimischen Welt gerissen hat, werden tiefer. Die Europäer wenden sich weiter von den USA ab und in islamischen Ländern wird Washington erheblich misstraut. Das ergab eine internationale Studie eines US-Instituts. VON MARTIN WINTER im FR-Archiv: Volltext; Infografik: Haltung zu USA |
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Irak nach 1 Jahr mangelnde Sicherheit Frankfurter Rundschau 17.03.04 |
Viele Iraker wünschen sich "starken Führer" Umfrage ein Jahr nach Krieg bestätigt Argwohn gegen US-Verwaltung / Kein Interesse an Strafe für Saddam-Regime. Über alle religiösen und ethnischen Grenzen hinweg ist sich die Bevölkerung Iraks einig: Das größte Problem ein Jahr nach dem Krieg ist die mangelnde Sicherheit. Das ergab eine Umfrage im Auftrag der Sender ARD, der britischen BBC, der US-amerikanischen ABC und der NHK aus Japan. VON ANDREA NÜSSE im FR-Archiv: Volltext; Infografik: Umfrage im Irak: Wunsch nach starkem Führer |
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Irak nach 1 Jahr Lagebericht Frankfurter Rundschau 15.03.04 |
Der schleichende Krieg. Ein Jahr nach Ende des Waffengangs in Irak haben Not und Elend der Bevölkerung noch lange kein Ende . Große Teile der Bevölkerung verarmen, die Energie- und Wasserversorgung sind mangelhaft, die alltägliche Gewalt nimmt zu - die Not der Irakerinnen und Iraker ist größer denn je. Die Menschen sind auf internationale Hilfe von außen angewiesen. Der Autor, Irak-Koordinator von Caritas international, beschreibt die Lage im Land. Von Karl A. Ammann im FR-Archiv: Volltext |
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Nachkriegs-Irak Kurden Autonomie Le Monde diplomatique 12.03.04 |
Das Herz von Kurdistan. Die meisten Kurden träumen von einem unabhängigen Staat. Aber ihre Führung denkt realpolitisch und begnügt sich mit der Perspektive der Autonomie in einem föderativen Irak. Von MICHEL VERRIER zum Volltext im LMD-Archiv |
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Nachkriegs-Irak Wahlen, Regierungsrat Le Monde diplomatique 12.03.04 |
Land ohne Zentrum. WÄHREND George W. Bush das Ende der Besatzung für den 30.6.04 ankündigt, hält die UN einen Wahltermin frühestens zum Jahresende für realistisch. Wer aber soll dann nach dem 1. Juli das Land regieren? Der provisorische Regierungsrat genießt nur höchst begrenzte Autorität. Und er hatte große Schwierigkeiten, sich auf einen Verfassungsentwurf zu einigen. Auch das stärkt den Widerstand, in dem freilich viele disparate Strömungen mit unterschiedlichen Aktionsformen und Zielen zusammenwirken - und gegeneinander arbeiten. Von PAUL-MARIE DE LA GORCE zum Volltext im LMD-Archiv |
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Irak Waffeninspektion Massenvernichtungswaffen Le Monde diplomatique 12.03.04 |
Hans Blix resümiert. Hans Blix, Chef der UN-Waffeninspektion im Irak (Unmovic), hielt auf Einladung des Potsdamer Einstein Forums am 17. Februar 2004 einen Vortrag, aus dem wir zentrale Aussagen dokumentieren. Von Hans Blix zum Volltext im LMD-Archiv |
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Irak Übergangsverfassung die tageszeitung 09.03.04, #133 |
Eine Übergangsverfassung für den Irak. Im vierten Anlauf unterzeichnen die Mitglieder des Regierungsrates in Bagdad das bis zuletzt umstrittene Dokument. Offen ist, welches Gremium das Land ab dem 1. Juli regieren soll. Das muss der Rat nun mit US-Verwalter Bremer aushandeln VON KARIM EL-GAWHARY im taz-Archiv: Volltext |
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Irak, Nachkriegszeit Frauenrechte internationaler Frauentag Frankfurter Rundschau 08.03.04 |
Keinen Schritt zurück. In Irak kämpfen Frauen dafür, dass sie die Rechte, die sie unter Saddam Hussein hatten, in der Nachkriegszeit nicht auch noch verlieren VON ANDREA NÜSSE im FR-Archiv: Volltext |
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Irak, ABC-Waffen Waffeninspektion Frankfurter Rundschau 04.03.04 |
Saddam besaß nur noch alte Waffenprogramme. UN-Inspektoren bestätigen Irak Vernichtung von chemischen und biologischen Kampfstoffen. Saddam Hussein besaß schon vor zehn Jahren keine funktionsfähigen Massenvernichtungswaffen mehr. Dies stellt die Inspektorengruppe Unmovic nach der Analyse aller verfügbaren Unterlagen fest. VON PIERRE SIMONITSCH im FR-Archiv: Volltext; Infobox: UNMOVIC |
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Irak, Wahlen Verfassung die tageszeitung 28.02.04, #231 |
Risiko Souveränität. Wahlen würden im Irak derzeit nicht zum Frieden führen. Zuerst braucht das Land eine Verfassung, die die ethnische und religiöse Vielfältigkeit der Bevölkerung einbezieht Kommentar von BASSAM TIBI (Prof. für Internationale Beziehungen, Uni. Göttingen, Gastprof. für Islamologie, Uni. St.Gallen) im taz-Archiv: Volltext |
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Massenvernichtungswaffen Irak, CIA UN-Waffeninspektion Frankfurter Rundschau 23.02.04 |
CIA täuschte offenbar UN-Inspektoren. Liste zu Massenvernichtungswaffen in Irak wurde laut Bericht nie übergeben / Rotes Kreuz besuchte Saddam. Der US-Geheimdienst CIA hat offenbar den UN-Waffeninspektoren in Irak wichtige Informationen vorenthalten. US-Verteidigungsminister Rumsfeld machte bei einer Visite in Kuwait Al Qaeda für die anhaltende Gewalt in Irak verantwortlich. im FR-Archiv: Volltext |
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US-Regierung Verfälschung von Gutachten Propaganda die tageszeitung 21.02.04, #127 |
Wissenschaft als Propaganda-Instrument. Die Regierung von US-Präsident George W. Bush verfälsche systematisch Gutachten ihrer Berater, erklären 60 Wissenschaftler, darunter 20 Nobelpreisträger - politisch motivierte Beugung unliebsamer Ergebnisse. Regierung: Kampagne im Wahlkampf Von MICHAEL STRECK im taz-Archiv: Volltext |
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Irak, Nachkriegsordnung UN: Dritter Weg Frankfurter Rundschau 16.02.04 |
ANALYSE: Die Furcht vor der Teilung geht um. Die Sicherheitslage in Irak verschlechtert sich. Um den Zerfall des Landes zu verhindern, werben die UN für den "dritten Weg": ein großer Ratschlag nach dem Vorbild der afghanischen Loya Jirga. VON PIERRE SIMONITSCH im FR-Archiv: Volltext |
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Irak, ABC-Waffen Colin Powell Sicherheitsrat Jahrestag 5.2.2003 Frankfurter Rundschau 05.02.04 |
"Das sind keine Behauptungen" Die Rede Colin Powells vor dem Sicherheitsrat vom 5. Februar 2003 - eine kritische Betrachtung so genannter Fakten im FR-Archiv: Volltext |
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Irak,ABC-Waffen Colin Powell Bewertung nach 1 Jahr Frankfurter Rundschau 05.02.04 |
ANALYSE: Wider besseres Wissen. Powells Rede vor dem UN-Sicherheitsrat sollte den Krieg gegen Irak legitimieren. Powell weiß heute, dass er von falschen Fakten ausging. Die Folgen reichen weit - bis zur Situation in Irak heute. VON KARL GROBE im FR-Archiv: Volltext |
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Irak Selbstmordanschläge Kurden,Opferfest Frankfurter Rundschau 02.02.04 |
Blutige Anschläge erschüttern Nordirak. Selbstmordattentäter töten mehr als 50 Menschen in Kurdenstadt Erbil. Zu Beginn des muslimischen Opferfestes sind in Irak am Wochenende bei einer Serie verheerender Anschläge womöglich mehr als 100 Menschen getötet worden. Beim schwersten Attentat seit sechs Monaten kamen allein in Erbil mindestens 56 Menschen ums Leben. im FR-Archiv: Volltext |
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Irak-Verfassung Kurden Frankfurter Rundschau 02.02.04 |
HINTERGRUND: Streit um Iraks Verfassung. Die Attentate von Erbil werden die Debatte über Iraks Verfassung verschärfen. Die Kurden setzen auf ein föderales Modell, die schiitische Mehrheit fürchtet eine kurdische Autonomie. VON ROLF PAASCH im FR-Archiv: Volltext |
| Irak-Kirkuk Extraseite die tageszeitung 28.01.04, S.3 |
KIRKUK - DIE GETEILTE STADT |
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Irak Integration der Volksgruppen Islamisierung fehlende Demokratie-Erfahrung Süddeutsche Zeitung 27.01.04 |
Irak: alle Volksgruppen integrieren . Die Amerikaner hoffen, dass, wenn die Wahlen mit Hilfe der UN verschoben werden, die jetzt so lautstark demonstrierenden Schiiten Ruhe geben. Es ist nicht mehr zu übersehen, dass es Gruppen im Irak gibt, die den Erfolg des Übergangs zu einem demokratischen Irak verhindern wollen. Auch in dem sunnitischen Teil der irakischen Bevölkerung (20 %), der zu den Säulen der Saddam-Herrschaft gehörte, formiert sich heftiger "Widerstand". Dennoch wäre es falsch, arabische Sunniten aus der Politik eines neuen Irak auszugrenzen. Von Bassam Tibi (Prof. für Internationale Politik, Uni. Göttingen, Gastprof für Islamologie Uni. St. Gallen) zum Volltext im SZ-Archiv |
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Irak, ABC-Waffen Waffeninspektor David Kay Frankfurter Rundschau 27.01.04 |
WAFFENPROGRAMME IRAKS: Potemkinsche Dörfer für den Diktator. Saddams Irak war gefährlich, meint der zurückgetretene US-Inspektor Kay. Aber nicht, weil es dort Massenvernichtungswaffen gab. Laut Kay hatte Saddam Überblick und Kontrolle über die eigenen Rüstungsaktivitäten verloren, die von "geführten Programmen in einen korrupten Prozess" zerfielen. VON DIETMAR OSTERMANN im FR-Archiv: Volltext |
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Irak Befriedung der Bevölkerungsgruppen die tageszeitung 24.01.04, #161 |
Den Irak neu erfinden. Um die verfeindeten Bevölkerungsgruppen im Irak zu befrieden, brauchen sie einen ehrlichen Makler. Die amerikanischen Besatzer können diese Aufgabe nicht erfüllen Kommentar von KARIM EL-GAWHARY im taz-Archiv: Volltext |
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Irak, Nachkriegsordnung Modelle zur Demokratisierung Frankfurter Rundschau 20.01.04 |
Demokratie kann nicht aufgezwungen werden: Drei konkrete Vorschläge zur Veränderung des politischen Systems im Irak . Die Besatzungsmächte im Irak sollten schnellstmöglich ein Modell für die Demokratisierung des Irak entwickeln. Das Ziel könnte stufenweise über verschiedene Entwicklungsschritte erreicht werden. Dabei müssen die unterschiedlichen Wertesysteme in den Regionen des Irak genau erfasst und berücksichtigt werden. Von Roland Benedikter im FR-Archiv: Volltext |
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Irak, islamisches Gesetz Polygamie Frankfurter Rundschau 17.01.04 |
Irak beschneidet Rechte von Frauen. Islamisches Gesetz erlaubt Polygamie und Scheidung durch Verstoßen. Iraks Regierungsrat hat für Zivilangelegenheiten das islamische Recht eingeführt. Damit schränkt er die Rechte von Frauen ein. Ein Schiitenführer drohte mit einem Boykott der Übergangsregierung, sollten nicht bald Direktwahlen stattfinden. VON KARL GROBE im FR-Archiv: Volltext |
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ABC-Waffen Irreführung durch US-Regierung die tageszeitung 10.01.04, #099 |
George W. Bushs Politik der Irreführung. Institut wirft US-Regierung vor, Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen konstruiert zu haben, um den Krieg gegen den Irak rechtfertigen zu können. Die Studie des renommierten "Carnegie Endowment for International Peace" enthält schwere Anklagen gegen die Bush-Regierung. Sie und ihre Geheimdienste hätten die Bedrohung durch den Irak vor Kriegsbeginn "systematisch" übertrieben. Meinungen seien in Fakten verdreht worden. In Erklärungen der Regierung seien "regelmäßig" Warnungen, Wahrscheinlichkeiten und Zweifel unterschlagen worden, die in den Bewertungen der Geheimdienste enthalten gewesen seien, so die Autoren der hundertseitige Studie. Von MICHAEL STRECK im taz-Archiv: Volltext |
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Irak, ABC-Waffen Bericht Carnegie Endowment for International Peace Frankfurter Rundschau 09.01.04 |
Bericht: Irak-Gefahr war aufgebauscht. US-Denkfabrik bestreitet Bedrohung durch Massenvernichtungswaffen. Die US-Regierung hat die Bedrohung durch angebliche irakische Massenvernichtungswaffen systematisch übertrieben. Die UN-Inspektoren haben einem Bericht zufolge bis 2002 effektiver gearbeitet als offiziell angenommen wurde. VON KARL GROBE im FR-Archiv: Volltext |
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Irak-Wiederaufbau Aufträge für US-Firmen + Privatpersonen Frankfurter Rundschau 08.01.04 |
US-Firmen profitieren stark vom Wiederaufbau des Irak. Bechtel und Parsons erhalten Auftrag über 1,8 Milliarden Dollar / Gute Kontakte zur Bush-Regierung zahlen sich aus. Erneut haben zwei US-Unternehmen mit engen Verbindungen zur Bush-Regierung milliardenschwere Aufträge für den Wiederaufbau im Irak bekommen. Die beiden kalifornischen Baukonzerne Bechtel und Parsons hatten sich gemeinsam um die Instandsetzung von Elektrizitäts- und Wasserversorgung, Straßen und Schulen beworben. Der Auftrag hat ein Volumen von 1,8 Milliarden Dollar. im FR-Archiv: Volltext; Infobox: Lobbyismus, Filz |
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| Stand: 31.01.04/zgh | Neu Aktuell Newsletter News-Archiv Presse-Archiv |
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