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| Presseartikel | Nahost-Konflikt / Israel-Palästinenser | 2002 2003 |
| Zahlreiche Presseartikel bietet die Frankfurter- Rundschau im Dosssier: Der Nahost-Konflikt |
| Israel Kriegsdienstverweigerung Frankfurter Rundschau 24.12.03 | In Israel mehren sich Fälle von Kriegsdienstverweigerung
. Soldaten wollen nicht "in einer Besatzungsarmee Dienst tun" / Gericht zeigt wenig Verständnis für Gewissenskonflikte
/ VON PIERRE HEUMANN
Soldaten, die den Kriegsdienst verweigern genießen in Israel wenig Sympathien - auch vor Gericht nicht. Fünf Abiturienten wurden Mitte Dezember vom Militärgericht wegen Dienstverweigerung verurteilt. Sie hatten den Kriegsdienst verweigert und dies damit begründet, dass sie aus Gewissensgründen nicht in einer "Besatzungsarmee Dienst tun" wollten im FR-Archiv: Volltext |
| Israel Kriegsdienstverweigerung Elitesoldaten Frankfurter Rundschau 23.12.03 | Israels Heereschef droht kritischen Elitesoldaten mit Entlassung
. Palästinenser-Politik in Brief an Premier verurteilt / Ägyptens Außenminister Maher trifft Scharon in Jerusalem und wird von aufgebrachten Palästinensern attackiert
Die Kritik von 13 Elitesoldaten an der Nahost-Politik von Ministerpräsident Ariel Scharon hat in Israel erneut Aufsehen erregt. Heereschef Mosche Jaalon drohte ihnen am Montag an, sie zu entlassen. Ägypten setzte seine Vermittlungsbemühungen in Israel fort. Palästinenser attackierten Außenminister Maher auf dem Tempelberg. im FR-Archiv: Volltext |
| Nahost-Konflikt Genfer Friedensplan DIE ZEIT 27.11.03, S.03 | Fast utopisch, ganz pragmatisch
. Der Genfer Friedensplan für Nahost findet immer mehr Anhänger - auch in Israel
/ Von Gisela Dachs
Im Kern schlägt das Abkommen eine Zwei-Staaten-Lösung vor. Als Grenze ist - mit einigen kleinen Korrekturen in und um Jerusalem und am östlichen Rand des Gaza-Streifens - die Grüne Linie von 1967 vorgesehen. Jerusalem soll so geteilt werden, dass die jüdischen Viertel zu Israel gehören und die arabischen an Palästina fallen. Während die Klagemauer israelisch bleibt, erhält der palästinensische Staat die Souveränität über den Tempelberg beziehungsweise Haram al-Scharif. im ZEIT-Archiv: Volltext |
| Palästinenser Armut UN- Menschenrechts- kommission Frankfurter Rundschau 11.11.03 | UN beklagen große Armut der Palästinenser
. 25 Prozent der Kinder unterernährt / Israel kritisiert Bericht der Menschenrechtskommission als einseitig
Das Leben der Palästinenser in den von Israel besetzten Gebieten wird immer "verzweifelter", berichtet das UN-Hilfswerk für Palästinaflüchtlinge. Einen Rapport der UN-Menschenrechtskommission über die Lage im Gaza-Streifen und der Westbank wies Israel vorab als diffamierend zurück. / VON PIERRE SIMONITSCH im FR-Archiv: Volltext |
| Israel-Palästina Trennanlage Westjordanland die tageszeitung 23.10.2003, #0107 | Eine Mauer gegen die Angst
/ Von SUSANNE KNAUL
Trotz breiter internationaler Kritik setzt die israelische Regierung den Bau der Trennanlagen zum Westjordanland fort. In der Öffentlichkeit herrscht Konsens, dass gebaut werden muss. Nur vereinzelt melden sich kritische Stimmen zu Wort im taz-Archiv: Volltext |
| Israel/ Palästina Chronologie Frankfurter Rundschau 06.10.03 | Nahost-Konflikt: Chronologie 4.6. - 4.10.2003
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| Israel/ Palästina Chronologie Frankfurter Rundschau 06.10.03 | Nahost-Konflikt: Chronologie 4.6. - 4.10.2003
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| Israel-Palästina Mauerbau die tageszeitung 02.10.2003, #0100 | Israel setzt den Mauerbau fort
/ Von SUSANNE KNAUL
Das Kabinett in Jerusalem billigt die Errichtung weiterer Trennanlagen. Um Washington zu besänftigen, erhält die Siedlung Ariel einen separaten Schutzzaun, der vorerst nicht mit den Anlagen entlang der "grünen Grenze" verbunden wird im taz-Archiv: Volltext |
| Nahost-Konflikt Sperrmauer im Westjordanland Frankfurter Rundschau 02.10.03 | Israel baut Sperrmauer in der Westbank aus
. Regierung Scharon trotzt internationalen Warnungen / Wall soll jüdische Siedlung tief im Inneren des Palästinensergebietes umschließen
/ Von Inge Günther
Israels Kabinett hat trotz internationaler Proteste einen weiteren Abschnitt für die Westbank-Sperranlage gebilligt. Das läuft auf eine Annexion weiterer Palästinenser-Gebiete hinaus. Die jüdische Siedlung Ariel, die tief im Westjordanland liegt, soll damit mittelfristig an Israel angeschlossen werden. Volltext im FR-Archiv |
| Nahost-Konflikt Al-Aksa-Intifada Le Monde diplomatique 12.09.03 | PALÄSTINA: BILANZ NACH DREI JAHREN AL-AKSA-INTIFADA
. Der Kampf geht so nicht weiter
/ Von GRAHAM USHER (Journalist, lebt in Jerusalem und schreibt u. a. regelmäßig für den Economist und das Middle East Research Institute)
DER Konflikt zwischen Israel und Palästina geht in eine neue Eskalationsrunde. Der Rücktritt von Mahmud Abbas markiert das Ende der Roadmap, der weder die radikalen Palästinenser noch die Regierung Scharon eine Chance geben wollten. Jetzt droht Israel mit der physischen Liquidierung aller Hamas-Führer und der Ausweisung von Jassir Arafat. Das wird der Hamas weiteren Zulauf bringen und die Aufgabe erschweren, die palästinensische Autonomieverwaltung zu demokratisieren und die Lehren aus dem Scheitern der zweiten Intifada zu ziehen. zum Volltext [LDM-Archiv] |
| Nahostkonflikt Sperranlage: Israel - Palästina DIE ZEIT Nr.33/07.08.03, S. 12 |
Beton für Frieden
Monströse Sperranlagen sollen Israel von Palästina trennen. Ihr Nutzen gegen den Terror ist fraglich
/ Von Gisela Dachs
Seit zwei Jahren baut Israel an einem Zaun, der vor palästinensischen Terroristen schützen soll. Ein Politikum wurde daraus aber erst jetzt, da der amerikanische Friedensfahrplan erstmals wieder diplomatische Lösungen in Aussicht stellt. Die Differenzen beginnen bereits mit der Wortwahl. Die Israelis sprechen von einem "Sicherheitszaun", die Palästinenser von einer "Trennmauer". Im ZEIT-Archiv: Volltext; Landkarte: Verlauf der Sperranlage (nur in Printausgabe) |
| Nahost-Konflikt Kinder im Knast Frankfurter Rundschau 16.07.03 |
Verlorene Generation
. Die Kinder der Intifada im Knast: Ohne eine Amnestie hat der Friedensprozess in Nahen Osten kaum Zukunft
/ Von Inge Günther
Seit ihrem 15. Lebensjahr sitzt Suad Ghasal hinter Gittern. Sie verbüßt eine siebenjährige Freiheitsstrafe, weil sie Ende der neunziger Jahre, lange vor Beginn der zweiten Intifada, mit einem Messer einen jüdischen Siedler attackieren wollte. Der Mann blieb unverletzt. Israelischen Soldaten gelang es, das Mädchen aus einem Dorf nahe Nablus zu überwältigen, bevor ein Tropfen Blut floss. Im Prozess vor dem Militärgericht wurde die Tat aber als versuchtes Tötungsdelikt bewertet. Suad sitzt noch heute im Neve Tertze in Ramle, einem wegen seiner elenden Zustände besonders berüchtigten Gefängnis in Israel Volltext im FR-Archiv |
| Nahost-Konflikt DIE ZEIT Nr.29/10.07.03, S. 7 |
Das alte Lied der neuen Hoffnung
. Der israelisch-palästinensische Konflikt wird morgen nicht vorbei sein
. Aber er ließe sich sofort entschärfen
/ Essay von Tom Segev
Das sind die großen Probleme: Flüchtlinge, Siedler, der Status von Jerusalem. Diese Probleme sind alt und lassen sich nicht in zwei, drei Jahren ausräumen. Die Auseinandersetzungen lassen sich höchstens auf eine rationalere Art führen, als es bisher geschehen ist. Für Israel bedeutet das, eine Reihe von Sofortmaßnahmen zu ergreifen: die Beendigung der systematischen Menschenrechtsverletzungen in den besetzten Gebieten, die Beendigung der Kollektivstrafen wie Dauerhaft, Verkehrsbeschränkungen oder das Abreißen palästinensischer Häuser Im ZEIT-Archiv: Volltext |
| Nahost-Friedensplan die tageszeitung 02.05.2003, #0161 |
Infobox: Roadmap for Peace/ Nahost-Friedensplan Ziele des "Fahrplans zum Frieden": Die "endgültige und umfassende Beilegung" des Konflikts zwischen Israel und den Palästinensern bis 2005. Dazu soll ein "unabhängiger, demokratischer und lebensfähiger palästinensischer Staat" errichtet werden, die 1967 von Israel besetzten Gebiete sollen zurückgegeben werden (Westjordanland, Gaza-Streifen und Ostjerusalem). Diese Ziele sollen in drei Stufen erreicht werden im taz-Archiv: Volltext |
| Nahost-Friedensplan die tageszeitung 02.05.2003, #0160 |
Zwei Jahre bis zum Frieden . Ehrgeiziger Plan: Bis 2005 soll der Nahost-Konflikt beigelegt sein. Die neue Zeitrechnung beginnt mit Gewalt auf beiden Seiten . Von SUSANNE KNAUL Mit einem Schritt vorwärts und zwei zurück macht der Nahost-Friedensprozess dieser Tage mühsam Fortschritte. Nur Stunden nachdem das Parlament der neuen palästinensischen Regierung ihr Vertrauen ausgesprochen hatte, zündete in der Nacht zum Mittwoch vor einem Tel Aviver Musikklub ein Selbstmordattentäter einen Sprengsatz und riss drei Menschen mit den Tod. im taz-Archiv: Volltext |
| Nahost-Konflikt Osloer Abkommen DIE ZEIT Nr.19/ 24.04.03, S. 3 |
Fahrplan nach Jerusalem . Vom Osloer Abkommen bis zur neuesten Nahost-Mission: Nie waren die Chancen für einen Frieden zwischen Israelis und Palästinensern so groß wie nach dem Irak-Krieg. Der Erfolg hängt von
George Bush ab . Von Gisela Dachs, Thomas Kleine-Brockhoff und Martin Klingst Die irakischen Truppen werden vernichtend geschlagen, aus Washington eilt der Außenminister sofort in die Krisenregion und zwingt Israelis und Palästinenser an den Konferenztisch. Friedenspläne werden entworfen und beschlossen. Zwischen Kairo, Jerusalem und Amman keimt zum ersten Mal große Hoffnung auf. Wann das war? Vor zwölf Jahren; in Amerika regierte der Vater des jetzigen Präsidenten, sein Außenminister hieß James Baker, beide leiteten den Friedensprozess namens "Madrid" ein, die Vorstufe zu "Oslo" Im ZEIT-Archiv: Volltext |
| Israel, Palästinenser die tageszeitung 07.03.2003, #0090 |
Elf Tote bei Militäroffensive in Gaza . Nach dem Busanschlag von Haifa übt die israelische Armee Vergeltung . Gleichzeitig genehmigt die Regierung ein Treffen des PLO-Zentralrates in Ramallah . Dort soll am
Wochenende ein palästinensischer Ministerpräsident gewählt werden . Aus Jerusalem SUSANNE KNAUL Elf Palästinenser sind in der Nacht zum Donnerstag ums Leben gekommen, als die israelische Armee eine Großoffensive im Flüchtlingslager Jabalia im nördlichen Gaza-Streifen durchführte. Unter den Toten waren mindestens acht Zivilisten, die von einer Panzerrakete überrascht wurden, als sie versuchten, die neu gezimmerten Möbel aus einer Tischlerei zu retten, die bei dem Angriff in Brand geriet. Die israelische Armee streitet den ihr zur Last gelegten Raketenbeschuss ab und behauptet, die Explosion sei innerhalb des Gebäudes gezündet worden im taz-Archiv: Volltext |
| Palästinenser, Armut Weltbankbericht die tageszeitung 06.03.2003, #0061 |
Weltbankbericht: Sechzig Prozent der Palästinenser leben unterhalb der Armutsgrenze . Geld allein ist nicht die Lösung Internationale Hilfe ist zwar nötig, um die "palästinensische Wirtschaft vor dem totalen Zusammenbruch zu retten", dennoch bietet sie keine langfristigen Lösungen. Zu diesem Schluss kam der UNO-Sonderbeauftragte für den Friedensprozess im Nahen Osten Terje Roed-Larsen gestern vor Journalisten in Jerusalem. Dreißig Monate nach Beginn der Intifada leben nach Informationen der Weltbank heute 60 % der palästinensischen Bevölkerung unter der Armutsgrenze und müssen mit weniger als zwei US-Dollar pro Tag auskommen im taz-Archiv: Volltext |
| Israel, Palästinenser Sprengstoffattentat die tageszeitung 06.03.2003, #0062 |
Viele Tote bei Anschlag in Israel . Mit dem jüngsten Attentat auf einen Bus in Haifa sind die Verhandlungen palästinensischer Fraktionen über einen Waffenstillstand zunächst gescheitert . Sie befürchten ein
massives Vorgehen der Armee im Falle eines Angriffs auf den Irak . Von SUSANNE KNAUL Nach gut zwei Monaten ohne Anschläge sind gestern erneut mindestens fünfzehn Menschen bei einem Sprengstoffattentat ums Leben gekommen, über dreißig weitere wurden verletzt. In Polizeikreisen hieß es, vermutlich habe sich ein palästinensischer Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Zunächst bekannte sich keine Organisation zu dem Anschlag im taz-Archiv: Volltext |
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| Stand: 07.08.03/zgh | Archiv: alle Themen/Jahrgänge Jahrgang: 2002 |
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